Home Anwendungen Kampf gegen Corona: 3D-gedruckte antimikrobielle Masken

Kampf gegen Corona: 3D-gedruckte antimikrobielle Masken

Kupfer wurde schon im klinischen Bereich zur Verringerung des Risikos einer bakteriellen und viralen Kontamination eingesetzt. Eines der führenden Unternehmen für den 3D-Druck in diesem Bereich ist Copper3D. Das Unternehmen stellt Filament mit Kupferanteil her, welches als Druckmaterial verwendet werden kann. Dadurch können Teile hergestellt werden, die eine antimikrobielle Oberfläche haben. Das könnte auch im Kampf gegen den Coronavirus eingesetzt werden.

Erst kürzlich haben wir ein Device vorgestellt, welches von Copper3D entwickelt wurde und gegen den HI-Virus eingesetzt wird. Bei diesem 3D-gedruckten Teil soll verhindert werden, dass HIV von Mütter auf ihre Kinder übers Stillen übertragen wird.

Die COVID-19-Pandemie veranlasste Copper3D eine Maske zu entwickeln. Derzeit gibt es weltweit einen Mangel an hochwertigen Schutzmasken (N95-Masken). Zwar versuchen verschiedene Schutzmasken-Firmen die Kapazitäten zu erhöhen, aber die Nachfrage ist weiterhin sehr hoch und ansteigend. Copper3D hat nun ein Modell entwickelt, welche einer Standard-N95-Maske ähnelt. Sie weist jedoch einige Besonderheiten auf. So ist sie antiviral, wiederverwendbar, modular, waschbar, recycelbar und kostengünstig.

Der Name im Rahmen der Aktion #HackThePandemic entwickelten Maske ist “NanoHack” und kann kostenlos heruntergeladen werden. Copper3D hat die komplette Entwicklung als Open Source veröffentlicht. Somit kann jeder User die Maske ausdrucken.

Hierzu ist jedoch zu bedenken, dass man das antimikrobielle Material von Copper3D benötigt. Weitere Informationen zu der Maske, Bezugsquellen des Filaments sowie den Download der STL-Dateien findet man direkt bei dem Unternehmen.

Hierbei ist jedoch zu bedenken, dass die Wirksamkeit der Atemschutzmasken noch nicht unabhängig geprüft werden konnte. Mehr zu diesem Thema finden Sie auf unserer Sonderseite.

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