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Mobiler Beton-3D-Drucker erstellt Pflasterfläche

Schon in der Vergangenheit haben wir über das Wiener Startup PrintStone berichtet. Das Unternehmen hat sich auf den 3D-Druck von Pflasterungen und Bodenplatten spezialisiert.

Bislang wurde im Labor und Indoor getestet, mit dem mobilen Beton-Drucker, der auf einem Kettenfahrzeug bewegt wird, wurde nun die erste Betonpflasterfläche der Welt gedruckt. Das Design der Fläche kam von MATAKA Design, die betontechnologische Unterstützung von der TU Wien und BASF.

Ab Frühjahr 2020 werden Pilotflächen für Early Adopter angeboten, der Preis pro Quadratmeter ist dabei sehr transparent gestaltet. „Bei uns ist der Preis ganz einfach pro m2 angegeben, es gibt keine versteckten Kosten etwas für Randbereiche, Steinformat oder Höhenunterschiede“ so Dr. Hengl. Die Flächen werden ab 2020 zunächst in Wien und Umgebung angeboten. Der Preis ist im Vergleich mit der konventionellen Pflasterung bereits wettbewerbsfähig.

Bis zu drei Quadratmeter pro Stunde

Ein bis drei Quadratmeter pro Stunde kann der mobile Beton-Drucker von PrintStones schaffen. Momentan ist das Verfahren noch semi-automatisch – in einem nächsten Schritt soll der Beton-Drucker vollkommen autonom nach den Vorgaben des Planers arbeiten.

Mehr Gestaltungsmöglichkeiten

3D-Druck biete in dem Bereich mehr Gestaltungsmöglichkeiten und weniger Materialverbrauch, da Zuschnitte in den Randbereichen entfallen, sagte Gründer Herwig Hengl. Außerdem wird eine Lärm- und Feinstaubbelastung vermieden. Der Kunde kann die Form der Steine beliebig wählen, auch soll die Farbe und Textur der Steine nach Wunsch erstellt werden.

Erste Pilotprojekte sind bereits am Laufen. Ein wichtiger Pilotkunde sind dabei die Wiener Linien. Im Frühjahr 2020 soll der mobile Drucker bei einer Haltestelle vor Ort zum Einsatz kommen.

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