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Nissan setzt bei Metall 3D-Druck auf Technik von SPEE3D

Nissan Australien setzt auf die metallbasierte additive Fertigungstechnologie von SPEE3D für die Herstellung von Fahrzeugteilen. In einem aktuellen Projekt wird die Wasserpumpe mit innenliegenden Fließkanälen mit einem LightSPEE3D-Metall-3D-Drucker aus Aluminium 6061 gedruckt. Nissan sieht in der Umsetzung eine praktikable Lösung für die Vermeidung von Lieferengpässen bei älteren Bauteilen.

In der Automobilindustrie haben die Fahrzeuge heute eine lange wirtschaftliche Lebensdauer. Dies kann bei der Beschaffung von Ersatzteilen für Autos mehrere Jahre nach der Produktion jedoch sehr herausfordernd werden. Nissan Australien trat an SPEE3D mit der Aufgabe heran, ein beschädigtes Bauteil für den Motor zu ersetzen. Die Wasserpumpe selbst ist komplex und beinhaltet interne Fließkanäle. Zur Kühlung wird Kühlmittel durch die inneren Kanäle gepumpt, die mit herkömmlichen Fertigungsmethoden nicht schnell repariert oder neu erstellt werden können.

Um einzelne Teile schnell und rentabel zu produzieren, benötigt Nissan Australien eine andere Lösung als die traditionelle Fertigung. In diesem Projekt kombinierte SPEE3D seine proprietäre 3D-Scantechnologie mit der Metall-3D-Drucktechnologie.

Zunächst wurde das Originalteil gescannt und 3D-Modell erstellt. Anschließend wurde mit den CAD-Daten das Bauteil aus
Aluminium 6061 auf dem LightSPEE3D-Drucker von SPEE3D gedruckt. Das erzeugte Bauteil wurde validiert und getestet, um die Anforderungen der Anwendung zu erfüllen. SPEE3D hat bewiesen, welche vielfältigen Möglichkeiten die metallbasierte additive Fertigungstechnologie von SPEE3D bietet.

Die Wasserpumpe wurde in 40 Minuten gedruckt. Verwendet wurde Aluminium 6061. Das Bauteil wiegt 580 Gramm. Die
Teilekosten belaufen sich bei diesem Prozess auf 37,12 Euro. Damit kann die Herausforderung der Obsoleszenz in vielen Branchen überwunden werden. Die Möglichkeit, veraltete oder schwer zu beschaffende Teile zu ersetzen, ist schnell und kosteneffektiv machbar. Erhebliche Kosten im Unternehmen, die für Umrüstungen von Maschinen und mit einem Re-Engineering verbunden sind, lassen sich vermeiden.

Der Artikel basiert auf einer Pressemeldung von SPEE3D

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