Home Praxis & Maker Das US-amerikanische Make Magazin erfindet sich neu

Das US-amerikanische Make Magazin erfindet sich neu

Vor wenigen Wochen haben wir berichtet, dass das US-Unternehmen hinter dem Make-Magazin, Maker Media, pleite ist. Nun gibt es einen Versuch das Projekt wiederzubeleben.

Der Gründer des Magazins, Dale Dougherty, hat die Assets von Maker Media gekauft und hat mit Make Community LLC eine neue Organisation gegründet. Wie der Name schon verrät, ist bei dem Projekt die Community im Mittelpunkt.

Die Macher des Magazins haben ebenfalls angekündigt, dass demnächst auch wieder ein Make Magazin erscheinen wird. Zukünftig erscheint das gedruckte Magazin vierteljährlich. Die Finanzierung des Projekts erfolgt über die Community. Neben Abos gibt es auch verschiedene Mitgliedsformen, die ab 45 US-Dollar beginnen.

Seit 2005 gibt es das Make Magazin

Das Magazin wurde 2005 von Dale Dougherty gegründet. Das zweimonatlich erschienene Druckwerk beschäftigt sich mit verschiendenen Themen der Maker-Welt. So gibt es Anleitungen, Hintergrundberichte sowie Testberichte. 3D-Druck spielt neben Arduino, Raspberry Pi und ähnlichen Themen eine große Rolle.

Das Unternehmen hinter dem Magazin, Maker Media, organisierte auch seit 2006 die Veranstaltungsreihe “Maker Faire”. Diese mehrtägigen Veranstaltungen sind ein wichtiger Treffpunkt für die Maker-Szene. Später kamen auch noch lizensierte Veranstaltungen von Partnern hinzu. Insgesamt gibt es jährlich 200 Events dieser Art in 40 Ländern.

Deutsche Ableger von neuen Entwicklungen nicht betroffen

Seit 2012 erscheint auch eine deutsche Version des Make: Magazins. Dies wird jedoch nicht von der Maker Media Inc. sondern der Maker Media GmbH herausgegeben. Diese GmbH ist eine Tochter des Heise Zeitschriften Verlags. In dem Portfolio des Verlags findet man auch Magazine wie c’t oder heise online.

Die deutsche Version von Make: erscheint ebenfalls zweimonatlich und hat eine verkaufte Auflage von 36.000 Stück. Die Inhalte werden von einer eigenen Redaktion erarbeitet. Die Maker Faire in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird ebenfalls von der Maker Media GmbH organisiert. Hierfür hat das Unternehmen die Lizenzrechte der US-amerikanischen Maker Media Inc. erworben.

Die Maker Media GmbH und Maker Media Inc. sind wirtschaftlich völlig unabhängig voneinander. Aus diesem Grund ist die deutsche Ausgabe von Make: und die “Maker Faire” in DACH von diesen Entwicklungen nicht betroffen.

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