Home 3D-Drucker 2014 laufen die Patente für Lasersintern aus: neuer Boom erwartet

2014 laufen die Patente für Lasersintern aus: neuer Boom erwartet

Im Februar nächsten Jahres laufen die Patente für Laser Sintering aus. Laut Duann Scott von Shapeways, wird dies eine Vielzahl von neuen kostengünstigen Geräten bringen.

Nachdem vor wenigen Jahren, das Patent des von Stratasys-Gründer Scott Crump entwickelten Fused Deposition Modeling (FDM) Verfahrens abgelaufen war, entwickelte sich binnen kurzer Zeit eine Vielzahl von 3D-Drucker Hersteller, die derartige Geräte zu einem deutlich günstigeren Preis anboten und 3D-Druck erst so richtig populär machten. Das kostengünstige FDM Verfahren, erfreut sich seither an einer Vielzahl von Anwendern und brachte international erfolgreiche Unternehmen wie MakerBot hervor.

Geht es nach Duann Scott von Shapeways, steht ein neuer derartiger Boom unmittelbar bevor. Da im Februar 2014 die Patente eines weiteren „Additive Manufacturing“ Verfahrens ablaufen, könnte der Markt mit einer weiteren preisgünstigen Technologie überschwemmt werden. Das Verfahren mit dem Namen Laser Sintering (Lasersintern, Laserschmelzen, Laser Melting, Selective Laser Sintering oder auch SLS), bei dem pulverförmige Kunststoffe mithilfe eines Lasers zu 3-Dimensionalen Objekten verschmolzen werden, ist derzeit noch patentiert. Der Preis eines solchen Gerätes liegt laut Scott derzeit noch im 5-stelligen Bereich und die Lieferzeit eines solchen Gerätes beträgt teilweise über ein Jahr. Scott erwartet eine mit der FDM Technologie vergleichbare Preissenkung von derartigen Geräten, eine bessere Verfügbarkeit und somit einen neuen Schwung an Entwicklungen. Besonders chinesische Hersteller könnten sich auf diese Technologie stürzen.

via Quartz

Hinweis: im Quell-Artikel bei Quartz wird SLS mit STL (Stereolithographie) verwechselt.

(c) Picture: Wikimedia Commons

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