Home Forschung & Bildung Ein 3D-Druck Mikroskop um 40 Dollar

Ein 3D-Druck Mikroskop um 40 Dollar

Britische Forscher haben ein Open Source Mikroskop für 40 $ 3D-gedruckt. Der billige Preis könnte dazu beitragen, die medizinische Versorgung in Entwicklungsländern zu verbessern.

Vor kurzem berichteten wir über ein 3D-Druck Mikroskop um 116 $. Nun, hat ein Team von Forschern der University of Bath in Großbritannien und der University of Cambridge und Tansanias „Digital Blacksmiths“ STICLab, ein Projekt gestartet, dessen Ziel die Herstellung von einem noch billigeren Open Source Mikroskop, um einen unglaublichen Preis von nur 40 $ ist.

Derzeit testen die Forscher einen Prototypen eines optischen Mikroskops, das aus einem 3D-gedruckten Rahmen, einem Raspberry-Pi-Mini-Computer und handelsüblichen Linsen besteht. Der Prototyp ist in der Lage, bis zu 1,5 Millionstel Meter zu vergrößern.

Dr. Richard Bowman von der University of Bath’s Department of Physics sagte:“ Ich denke, wir sind sehr an die Idee von Open-Source-Software gewöhnt, aber nicht unbedingt Open-Source-Hardware. (…) Mit der Unterhaltungselektronik, die heute so billig ist, können wir eigentlich einen überraschend langen Weg bekommen und ein hochwertiges Instrument für eine ernsthafte Mikroskopie machen. Durch die Freigabe der Entwürfe als freie, Open-Source-Produkte wollen wir lokalen Unternehmern die medizinischen und wissenschaftlichen Geräte, die Gesundheit, Bildung und Forschung in einigen der ärmsten Gebiete der Welt verbessern. „

Das nächste Ziel der Forscher ist es, das Potenzial zu untersuchen, die 3D-gedruckten Mikroskope zu automatisieren, was sie einfacher zu bedienen macht und Zeit spart. Außerdem könnten Bilder von getesteten Proben digital gespeichert werden, um sie zum Beispiel für Ausbildungszwecke zu nutzen.

Wenn der Plan aufgeht, können die 40 $ Mikroskope in Entwicklungsländern eingesetzt werden, um dort die Diagnose und die wissenschaftliche Forschung zu verbessern. Durch das Open Source System, erhoffen sich die Wissenschaftler, dass andere zur Verbesserung des Produkts beitragen können.

Das Projekt, wurde vor kurzem mit einer Finanzierung von 1 Million Euro unterstützt, die vom Global Challenges Research Fund für die nächste 3 Jahre bereitgestellt wird.

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QuelleBath
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Lucia studiert derzeit Pharmazie an der Universität Wien und schreibt nebenberuflich Artikel für 3Druck. Sie wohnt in Wien und begeistert sich für die Verwendung von 3D- Druck im medizinischen Bereich und Forschung. Vor 3Druck arbeitete sie als Laborhilfe in einer Biotech Firma.