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Alcoa liefert 3D geruckte Metallteile an Airbus

Vor 2 Jahren hat Alcoa 60 Millionen Dollar in Erforschung von 3D Druck gesteckt. Jetzt haben sie einen Deal mit Airbus und liefern ab Mitte 2016 Teile für Flugzeuge.

Alcoa (Aluminum Company of America) ist ein US-Amerikanischer Konzern der spezialisiert auf die Fertigung von Leichtmetallen ist. Vor zwei Jahren hat der Konzern sich die Möglichkeiten von 3D Druck näher angesehen und daraufhin 60 Millionen Dollar in den Ausbau und die Erforschung von 3D Druckern gesteckt. Jetzt können sie ihre Fähigkeiten beweisen und liefern ab Mitte 2016 Teile an Airbus.

Spezielle Aluminium Legierungen werden als Ausgangsmaterial verwendet – sie kommen dabei als Metallpulver oder Kabel zum Einsatz. Dann werden mittels Metall-3D-Druck die Bauteile gefertigt. Durch verschiedene Verfahren sollen die Bauteile dann höchste Festigkeit und Qualität erreichen. Letzter Schritt in der Produktion ist die Bearbeitung der gedruckten Teile, um zum Beispiel Passungen herzustellen. Bevor die Teile Versand werden, erfolgt noch eine Qualitätskontrolle.

Airbus arbeitet seit mehreren Jahren an dem 3D Druck von Bauteilen für Flugzeuge und seit letztem Jahr zeigen diese Bemühungen Wirkung: Immer mehr gedruckte Bauteile werden für Flugzeuge verwendet. Der neue Airbus A350 XWB soll besonders viele 3D gedruckte Bauteile enthalten, er wird voraussichtlich das Flugzeug mit den meisten so produzierten Teilen sein.

Alcoa_3d_info

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