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EOS und Airbus entwickeln Satelliten Technologie weiter

Airbus entwickelt mit der Hilfe des deutschen Unternehmens EOS leichtere Satellitenbauteile. Allein in der Produktion wurden dadurch 20% an Kosten eingespart.

Die Airbus Defence and Space Abteilung ist weltweit einer der führenden Anbieter von Satelliten und Raumfahrt Technologie. Das Portfolio der spanischen Tochtergesellschaft reicht von Satelliten Systemen bis hin zu Komponenten für die ISS. Die Anforderung an die Materialien sind aufgrund der extremen Temperaturunterschiede und Kräfteeinwirkungen sehr hoch. Um die bestmöglichen Resultate zu erhalten baut Airbus auf die 3D-Druck Technologie des deutschen Unternehmens EOS.

Die derzeitige Generation von Satelliten verfügt über spezielle Halterungen, die den Satellitenkörper mit den Reflektoren und anderen Komponenten am oberen Ende verbindet. Zum Einen müssen diese Verbindungen den extremen Bedingungen im All standhalten, zum Anderen müssen sie sicher am Satellitenkörper fixiert sein. Wie so oft in der Luft- und Raumfahrt, eignet sich auch hierfür Titan am Besten.

Nach der Designentwicklung mit der CAD software wurde die Produktion der Halterungsteile am EOSINT M280 gestartet. Zusätzlich zur Gewichtsreduktion von insgesamt 1kg pro Satellit, können durch die Herstellung mittels 3D-Druck 20% an Produktionskosten gespart werden.

via Engineering.com

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