Home Industrie EU-Innovationsrat wählt DyeMansion für “Green Deal” zur Erfüllung der europäischen Klimaziele aus

EU-Innovationsrat wählt DyeMansion für “Green Deal” zur Erfüllung der europäischen Klimaziele aus

Europa soll bis 2050 klimaneutral werden. Das hat sich die Europäische Union als Ziel gesetzt. Das 3D-Druck Unternehmen DyeMansion unterstützt diese Mission und wird mit seinem Powerfuse S System für den “Green Deal” des Europäischen Investitionsrats (EIC) ausgewählt, um am EIC-Accelerator-Programm teilzunehmen. Das Münchner Unternehmen plant in diesem Zug den weltweiten Rollout seiner nachhaltigen Vapor Polishing Technologie. „VaporFuse Surfacing“ ermöglicht eine nachhaltige digitale Fertigung.

Die VaporFuse Technologie von DyeMansion und das zugehörige System Powerfuse S vereinen Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortung mit industrieller Produktion. Die Powerfuse S läuft mit einem umweltfreundlichen Lösungsmittel, das kontinuierlich in einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert, ohne dabei Abfall zu produzieren. Die Technologie von DyeMansion ist sicher für Anwender und Umwelt und sorgt dank ihrer autonomen Betriebsweise rund um die Uhr für Produktivität. Der EIC hat das schnell wachsende Unternehmen aus München in der ersten “Green Deal”-Ausschreibung ausgewählt, um diese Technologie zu fördern.

Damit gehört DyeMansion zu 64 Startups unter den 2000 Bewerbungen, die zu den Zielen der europäischen Green-Deal-Strategie und des Konjunkturprogramms für Europa beitragen. Über 307 Millionen Euro vergibt der EIC an die ausgewählten Start-ups, die aus 23 verschiedenen Ländern kommen.

Vor der Markteinführung der Powerfuse S in 2019 wurden Verfahren zur chemischen Glättung häufig mit aggressiven Chemikalien, giftigen Abfällen und Einweglösemitteln in Verbindung gebracht. Diese können dem Anwender ernsthafte Schäden zufügen, da in einigen Fällen CMR-Lösungsmittel (karzinogen, mutagen und reproduktionstoxisch) verwendet werden. Neben deren schlechtem ökologischen Fußabdruck könnten CMR-Lösungsmittel künftig innerhalb der EU sogar als besonders besorgniserregende Stoffe (Substances of Very High Concern, SVHC) mit strengeren Vorschriften für Chemikalien eingestuft werden.

Wenn der 3D-Druck langfristig einen positiven Einfluss auf unsere Umwelt haben soll, müssen alle Schritte innerhalb der Wertschöpfungskette wirtschaftlich nachhaltig und zugleich ökologisch sein, einschließlich der Nachbearbeitung. Das war eines der Hauptanliegen von DyeMansion bei der Entwicklung des Vapor Polishing Systems Powerfuse S, einer grünen Lösung für zukunftsfähige Fabriken.

Das System liefert versiegelte Oberflächen, die in diversen Industrien benötigt werden. Hierzu zählt beispielsweise die Medizinbranche, in der abwaschbare Oberflächen essenziell sind. Das Prinzip der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit gilt sowohl für die Hardware als
auch den Prozess: Die fortschrittliche Hardware-Architektur läuft mit einem umweltfreundlichen Lösungsmittel, das von der EU für Lebensmittelverpackungen zugelassen ist und in vielen kosmetischen Produkten verwendet wird. Durch das integrierte Recycling in einem geschlossenen Kreislauf wird kein Abfall produziert, der Betrieb des Systems ist ohne physischen Kontakt möglich und erfüllt alle industriellen Gesundheits- und Sicherheitsstandards.

Sobald es einen rechtsgültigen Vertrag mit dem EIC gibt, plant DyeMansion die Mittel aus dem “Green Deal”-Programm des EIC für die Erweiterung der Anwendungsbereiche von VaporFuse Surfacing zu nutzen.

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