Home Marktbericht 3D-gedruckte Medikamente: Triastek sammelt 15 Millionen US-Dollar für Entwicklung

3D-gedruckte Medikamente: Triastek sammelt 15 Millionen US-Dollar für Entwicklung

Das chinesische 3D-Druck-Startup Triastek hat eine Serie-A-Finanzierung in Höhe von 15 Millionen US-Dollar abgeschlossen, um die Forschung und Entwicklung seiner 3D-gedruckten Medikamente zu beschleunigen.

Die Finanzierungsrunde wurde von der Fondsmanagementgesellschaft Dalton Venture angeführt, weitere Co-Investoren waren Shangahi Tofflon Science, Technology Chairman Zheng Xiaodong und Yunqi Partners.

Berichten zufolge wird Triastek die Mittel für die Forschung und Entwicklung seiner 3D-gedruckten Medikamente neben den Zulassungsanträgen in China und den USA sowie für den Bau einer groß angelegten Produktionslinie verwenden.

Das im Juli 2015 gegründete Unternehmen Triastek entwickelt 3D-gedruckte Medikamente und die Produktionsanlagen zu deren Herstellung und hat bereits Patentanmeldungen für seine Technologie in Japan und den USA eingereicht. Das Unternehmen beabsichtigt nun, eine neue Arzneimittelplattform zu etablieren, die die 3D-Drucktechnologie zur Entwicklung und Massenproduktion von Medikamenten nutzt.

Triasteks markenrechtlich geschützte 3D-Drucktechnologie Melt Extrusion Deposition (MED) mischt und deponiert Materialien, um feste Medikamente zu produzieren, die für die Massenproduktion geeignet sind. Durch MED kann Triastek die Platzierung, den Zeitpunkt und die Geschwindigkeit der Ablagerung von Medikamentenkomponenten steuern. Die Technologie ermöglicht auch die Reduzierung von Nebenwirkungen, indem die Freisetzung verschiedener Komponenten des gedruckten Medikaments verändert und kombiniert wird.

Triastek beabsichtigt, seine 3D-Drucktechnologie einzusetzen, um Angebote in drei Produktbereichen bereitzustellen. Der erste umfasst „Blockbuster-Medikamente“, was sich auf populäre Medikamente bezieht, die dem Unternehmen, das sie verkauft, einen Jahresumsatz von mindestens 1 Milliarde US-Dollar einbringen. Die zweite Kategorie sind „Orphan Drugs“, also Arzneimittel, die zur Behandlung von Krankheiten entwickelt werden, deren Herstellung ohne staatliche Unterstützung nicht rentabel wäre, weil sie so selten sind. Drittens produziert Triastek auch Drug-Delivery-Systeme, was die Entwicklung von Technologien zur gezielten Abgabe oder kontrollierten Freisetzung von therapeutischen Wirkstoffen beinhaltet.

Das erste Produkt des Unternehmens ist ein Medikament gegen rheumatoide Arthritis, für das ein IND-Antrag (Investigational New Drug) bei der US Food and Drug Administration (FDA) gestellt werden soll. Nächstes Jahr wird Triastek auch einen Antrag für eine klinische Studie des Medikaments bei Chinas National Medical Products Administration stellen.

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