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HP veröffentlicht Digital Manufacturing Trend Report 2020

HP hat im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung, HP Innovation Summit, den Digital Manufacturing Trend Report 2020 veröffentlicht. Die Studie gibt Einblicke in die digitale Produktion, Technologien und Trends – wie etwa den industriellen 3D-Druck. Führungskräfte von Additive Integrity, Decathlon, Forecast3D, IDC, Nissan, SOLIZE Products und dem World Economic Forum diskutieren im Rahmen der Veranstaltung zu den Konsequenzen der digitalen Transformation.

Für den HP Digital Manufacturing Trend Report wurden weltweit Führungskräfte aus der Fertigungsbranche befragt. Demnach investieren immer mehr Unternehmen in moderne 3D-Drucklösungen, um agiler, schneller und flexibler arbeiten zu können. Auf diese Weise sind Firmen in der Lage, ihr Geschäft auszubauen und in einem dynamischen Umfeld belastbarer zu agieren. Auch die Stärkung der Lieferkette spielt für fast alle Organisationen – unabhängig von Branche oder Standort – eine wichtige Rolle. Der 3D-Druck wird somit zunehmend zu einer echten Alternative zur traditionellen Fertigung. Gleichzeitig wird der Ruf nach einer engeren Zusammenarbeit innerhalb des Ökosystems laut, um die Technologie weiter voranzutreiben.

Der weltweite Trend bestätigt sich auch in Deutschland. Im Rahmen der Studie wurden 250 Unternehmen aus Deutschland befragt. Drei von fünf der befragten Firmen gaben an, innerhalb der kommenden zwölf Monate in Technologien für die digitale Fertigung zu investieren. Vier von fünf der Organisationen sagten zudem, dass sie ihre Ausgaben in additive Fertigung weiter erhöhen werden.

„Die weltweite Produktionsbranche wünscht sich unter anderem belastbarere Lieferketten sowie mehr Flexibilität in der Fertigung“, sagt Frank Petrolli, 3D Printing Country Manager Germany, HP Deutschland GmbH. „Der industrielle 3D-Druck senkt nicht nur Kosten und ermöglicht die lokale Produktion sowie schnellere Markteinführungen, sondern bietet unseren Kunden auch einen einzigartigen Wettbewerbsvorteil und Innovationspotenzial.“

Die wichtigsten Erkenntnisse für den deutschen Markt auf einen Blick:

Digitale Fertigungstechnologien beflügeln wirtschaftlichen Fortschritt und Agilität

  • 97 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland sind der Meinung, dass die digitale Fertigung das Wirtschaftswachstum vorantreibt
  • 79 Prozent der Firmen planen, ihre Investitionen in die additive Fertigung / den 3D-Druck zu erhöhen
  • 86 Prozent der Organisationen evaluieren neue Produktions- und Lieferkettenmodelle – davon prüfen 57 Prozent ein hybrides Modell, 43 Prozent bevorzugen eine lokale Produktion
  • Neue Möglichkeiten zur Zusammenarbeit

  • 85 Prozent der Studienteilnehmer sind der Meinung, dass verschiedene Sektoren enger zusammenarbeiten müssen, um das vollständige Potenzial neuer digitaler Fertigungstechnologien ausschöpfen zu können
  • Um den Fachkräftemangel zu adressieren, wollen 59 Prozent künftig mehr Professional Training Services anbieten. Für 40 Prozent ist die Aus- und Weiterbildung von digitalen Talenten in der Branche gar eine Priorität, um die nächste industrielle Revolution voranzutreiben
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