Ghost in the Shell – Vom Anime zu 3D-gedruckten Props – Update

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In 1995 kam der Animefilm Ghost in the Shell in ausgewählte Kinos und löste einen eigenen Kult um diesen futuristischen Film aus. Der Film handelt von einer Cyborg-Polizistin, die mit ihrem Partner einen Hacker durch die Stadt New Port City im Jahr 2029 jagt.

2. März 2017 – Der Film hat auf IMDB eine Wertung von 8/10 Sternen von einer unglaublich hohen Anzahl an Bewertenden. Über 87.000 Personen haben den Film sehr positiv bewertet.

Dieses Jahr kommt eine Neuverfilmung in die Kinos, in der Hauptrolle Scarlett Johansson. Der Fakt, dass die Schauspielerin nicht wie im Original aus dem asiatischen Raum kommt erzürnt die Anhängerschaft und viele Kritiker. Was jedoch ganz sicher keinen Fan erzürnt ist der Fakt, dass Dircetor Rupert Sanders bei den Special Effects so weit es geht auf physische Props setzt und hier kommt auch 3D-Druck auf den Plan.

Trailer des Original:

Adam Savage besucht im Rahmen seiner Tested Serie Richard Taylor vom Weta Workshop, welche hinter den Probs für den Film. Im speziellen zeigen die Beiden die Masken und Modelle für die Roboter-Geishas aus dem Film.

Trailer zu der Neuverfilmung:

Die Masken wurden der berühmten Schauspielerin Rila Fukushima nachempfunden. Dazu wurde ihr Gesicht gescannt und digital in eine perfekt symmetrische Form gebracht. Die Masken wurden danach mittels mittels 3D-Druckern und Fräsen hergestellt. Natürlich gab es danach viel Liebe durch Nachbearbeitung und Lack.

Hier gibt es den spannenden Blick hinter die Kulissen:

 

10. März 2017 – Update: 3D Scanner dienten für ganzkörper-Silikonkostüm

Für den Thermoptic Suit von Scarlett Johansson wurde ein 3D-Scan der Schauspielern angefertigt. Damit wurden Formen für den Guss des Ganzkörper-Kostüms hergestellt. Dieses besteht aus mehreren Teilen, den Armen, dem Oberkörper und den Beinen.

Für den Film wurden acht dieser Kostüme gefertigt. Vier davon für den Star und vier für das Stunt Double. Für die Youtube Serie Tested durfte jemand von der Crew in das Kostüm schlüpfen.

Ohne 3D-Scan-Technologie wäre die Produktion des beeindruckenden hautengen Kostüms so gut wie unmöglich gewesen. Aber seht selbst:

 

16. März 2017 – Update: Roboterskelett mit 300 bis 400 3D-gedruckten Teilen

Das Team von Tested zeigt weitere Blicke hinter die Kulissen von Ghost in the Shell. Diesmal wird das Roboterskelett, welches zum größten Teil 3D-gedruckt wurde, vorgestellt.

Dieses Skelett ist die Nachbildung eines Roboters aus der fiktiven Welt aus Ghost in the Shell. Erstellt wurde das komplexe Modell aus verschiedenen Materialien. Unteranderem wurden viele Teile aus transparenten Resin gedruckt.

Das Team von Weta Workshop testete dazu verschiedene Materialien, um den perfekten Look für die Kamera zu finden. Danach wurden das Skelett aus mehr als 300 Teilen erstellt und von einem einzigen Mitarbeiter zusammengebaut, damit dieser den Überblick behält.