Home 3D Objekte Junge Wiener Architektin druckt Schmuck aus Gold und Silber – Update: Kollektion

Junge Wiener Architektin druckt Schmuck aus Gold und Silber – Update: Kollektion

Marie Boltenstern tritt in die Fußstapfen ihres erfolgreichen Vater, einer der bekanntesten Goldschmiede in Österreich. Seit 2015 hat Marie das Geschäft ihres Vater Sven Boltenstern übernommen. Mit neuem Schwung und neuen Technologien will die Österreicherin 3D gedruckten Schmuck profilieren.

11. Juli 2016 – Zur Erzeugung des Goldschmuckes kommt ein „Precious M 080“ zum Einsatz. Der 3D Drucker von EOS und Cooksongold arbeitet mit „Direct Metal Laser Sintering“. Das heißt er schmilzt Gold- oder Silberpulver mit einem Laser zusammen. Bisher wurden oft Wachsformen in der Schmuckindustrie eingesetzt, oft wurden diese auch mittels 3D Druck hergestellt. Die neue Anschaffung erspart sich diesen Arbeitsschritt. Doch das klassische Handwerk des Goldschmieds soll nicht vergessen oder verlernt werden, vielmehr soll es durch 3D Druck ergänzt werden.

Ich sehe den 3D-Drucker nicht als Ersatz fürs Handwerk, sondern als Ergänzung. Einfache Formen kann man per Hand herstellen, aber der Drucker kommt bei komplexeren Formen ins Spiel, die per Hand nicht herstellbar sind

Außerdem werden alle Objekte noch von Hand nachbearbeitet – das ist eines der Dinge die den hochwertigen Schmuck auszeichnen. Doch erstmal muss Marie Boltenstern alles auf die neue Technik umstellen und anpassen und sich dann auf dem Markt behaupten.

Ich sag immer: Wir sind ein Start-up mit 50 Jahren Geschichte.

 

14. Dezember 2016 – Update: Marie Boltenstern macht Kollektionen bei Juwelieren in Berlin und Wien verfügbar

Die Designs des Schmucks von Marie Boltenstern sind größtenteils aus der Natur inspiriert. Die 27jährige machte nach ihrem Architekturstudium einen Master in “Emergent Technologies” in London gemacht, wobei sie viel Know How in dem Bereich sammeln konnte.

Die junge Schmuckdesignerin über die Technologie:

Der Drucker schafft es Formen herzustellen, die mit der Hand gar nicht bzw. nur mit enorm hohem Aufwand realisierbar wären. Erst durch das Denken in multiplen Dimensionen gelingt es, Entwürfe zu realisieren, die zwar unglaublich komplex, gleichzeitig aber von simpler Leichtigkeit definiert sind.

Der Schmuck kann bei einer persönlichen Beratung nach Vereinbarung (per Mail) in Wien oder Berlin von der Künstlerin selbst begutachtet werden.

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