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CIPRES – Auch auf der Formnext 2019 wieder einen Schritt voraus

3D-Manufacturing ist unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Kosten, Umsetzungszeit, Möglichkeiten bei der Wahl der Materialien und Farbgebung – all das spricht für die Additive Fertigung und die Integration dieser Technologie in den industriellen Produktionsprozess. Das Potenzial dieser Technologie? Nicht ansatzweise erkannt, geschweige denn ausgeschöpft. Auch wenn Automotive, Medizintechnik, Lifestyle-Design und Industrie ahnen, dass die Digitalisierung mittelfristig auch eine Transformation der professionellen Serienfertigung mit sich bringen wird.

CIPRES, der Spezialist aus Bayern für die 3D-Druck und Oberflächenveredlung zählt zu den Anbietern, die immer einen Schritt voraus sind. Vielleicht liegt es daran, dass das innovationsgetriebene Unternehmen die Produktanforderungen und Wünsche seiner Kunden ernst nimmt. Und grundsätzlich solange forscht, bis einfach alles auch im Detail stimmt.

CIPRES macht die Färbung von PP möglich

Der R&D-Abteilung by CIPRES ist jetzt ein weiterer Meilenstein gelungen: die Färbung von Polypropylen (PP). Das Material wird zunehmend im Automobilsektor eingesetzt und konnte bisher nicht erfolgreich gefärbt werden. CIPRES hat nun einen Weg gefunden, PP gleichmäßig zu färben. Sogar das Färben schwarzer Bauteile ist nun möglich!

CIPRES präsentiert automatisierte Färbemaschinen für die industrielle Serienfertigung

Auch für Interessenten, die den Färbeprozess ihrer Rohlinge inhouse realisieren wollen, bietet CIPRES ein neues Produktprogramm des Traditionsunternehmens Thies GmbH & Co. KG., das im Markt neue Standards setzt: die Färbemaschinen aus der Reihe eCOLOR,

Drei verschiedene Ausführungen werden aktuell angeboten, die sich in der Dimensionierung bzw. Art der Färbekessel unterscheiden, um verschiedene Kapazitäts- und Losgrößenbedarfe flexibel abzudecken:

  • eCOLOR Type 1/350/1 mit einem Kesseldurchmesser von 350 mm
  • eCOLOR Type 1/500/1 mit einem Kesseldurchmesser von 500 mm
  • eCOLOR Typ Quattro mit bis zu 4 Färbekesseln in Reihe, die gleichzeitig bis zu 4 (bei Bedarf unterschiedliche) Behandlungen durchführen können

Alle drei Modelle arbeiten nicht nur vollautomatisiert, sondern auch konkurrenzlos effizient und nachhaltig.

Das System ist offen: Es können alle Farbstoffe (Gefahrstoffklasse Gruppe 2 – ungefährliche Stoffe), die für den jeweiligen Werkstoff geeignet sind, verwendet werden – der Anwender ist daher an keine bestimmten Farbstoffe und deren Anbieter gebunden.

CIPRES konnte unter Verwendung der Färbeanlage verschiedenste Materialien erfolgreich veredeln: von PA12, PA11, PA6, PP über Iglidur, TPU, PTE, ABS bis hin zu PC, Nylon PPSF und Resin. Sogar verstärkte Materialien konnten problemlos verarbeitet werden. Des Weiteren konnte CIPRES bei der Färbung von Bauteilen verschiedener Herstellungsverfahren, wie SLS-, MJF-, FDM- oder SLA-Verfahren, keine Ergebnisunterschiede feststellen. Beispielsweise auch Bauteile, die mit Gleitschliff oder chemischer Glättung behandelt wurden und unterschiedliche Oberflächen aufweisen, wurden erfolgreich veredelt.

Die innovative Technologie ist das Ergebnis aus mehr als 125 Jahren Erfahrung mit industriellen Färbemaschinen, die die Firma Thies aus dem Textilsektor mitbringt. Die eCOLOR-Serie ist das Ergebnis der langjährigen Zusammenarbeit mit CIPRES.

Optimale Färberesultate, Produktivitätsraten und Reproduzierbarkeiten bei allen Materialien:

Voraussetzung für ein qualitativ hochwertiges, kosteneffizientes und nachhaltiges Färbeergebnis ist die Bestimmung der richtigen Farbstoffmenge.

Diese Kalkulation ist pro Farbrezeptur einmalig erforderlich und kann dann für weitere Färbeprozesse von Rohlingen, unter Berücksichtigung der errechneten Oberfläche, projiziert werden. Und zwar unabhängig von der Anzahl der zu färbenden Teile. Ein Standard-Rezept-Set von 5 Farben ist im Lieferumfang enthalten – weitere Farbrezepturen, optimiert für das jeweils verwendete Material, entwickelt CIPRES jederzeit gerne auf Anfrage. Bis zu 999 Farbrezepturen mit den entsprechenden Parametern können im System gespeichert werden und sorgen so für eine komfortable Bedienung und störungsfreie Nutzung.

Das Ergebnis dieser Technologie verspricht im Gegensatz zu „Pi mal Daumen-Farbrezepturen“ und im direkten Vergleich zu anderen Methoden vier entscheidende Vorteile:

Hervorragende Färberesultate

  • Die Poren können während des Färbevorgangs nicht verstopfen – die Bauteile werden gleichmäßig gefärbt und anschließend effektiv gespült.
  • Ein „Ausbluten“ bei der späteren Nutzung bzw. dem Einsatz des eingefärbten Produktes wird somit verhindert. Dies ist eine grundlegende Anforderung insbesondere im medizinischen Sektor, Styling-Bereich oder bei sichtbaren Automotive-Teilen im Cockpit.

Höchste Reproduzierbarkeiten durch High-Tech und exakte Rezepturen

  • Dank modernster Steuerungstechnik wird die Färbeanlage vollautomatisiert betrieben.
  • Die einmal definierte und auf das jeweilige Material abgestimmte Farbrezeptur ist der Garant für ein stabiles Färbeergebnis, das beliebig oft reproduziert werden kann – unabhängig von der Anzahl der Teile.

Hohe Wirtschaftlichkeit bei nachhaltigem Umgang mit Materialien und Ressourcen 

  • Durch eine korrekte, einmalige Kalkulation der Farbstoffmengen, entstehen keine unnötigen Kosten für überschüssige Farbstoffmengen. Und gleichzeitig werden aufwändige und überflüssige Spülprozesse vermieden.
  • Der Anwender kann die Farbstoffe und deren Anbieter frei wählen.
  • Je nach Partiegröße wählt der Anwender flexibel die skalierbare Rezeptur und Größe des Beladekorbs.
  • Die eCOLOR Färbemaschine ist aktuell in zwei Kesselgrößen sowie einer Variante mit bis zu 4 Färbekesseln in Reihe verfügbar. Auf Wunsch werden je nach Anforderung auch weitere Größen angeboten.

Gute Umweltverträglichkeit

  • Bei Verwendung von Farbstoffen der Gefahrstoffklasse Gruppe 2 (ungefährliche Stoffe) und einer vollständigen Auszugfärbung (d.h. keine Sättigungsfärbung) sowie entsprechenden Spülvorgängen sollte es in Abstimmung mit den lokalen Umwelt- bzw. Abwasserbehörden möglich sein, das entstandene Abwasser über die Kanalisation abzuleiten.

Ob Prototyping, Customized-Lösungen oder additive Serienfertigung – mit CIPRES werden aus Ideen skalierbare, perfekt gefertigte Produkte auf industriellem Qualitätsniveau.

CIPRES ist auf der Formnext 2019 in der Halle 11.1 am Stand B 21.

 

CIPRES Technology Systems wurde 2004 von Carlos Prestien gegründet. Ab 2006 begann CIPRES mit der Serienproduktion durch Additive Manufacturing und dem Einfärben von SLS-Komponenten. Damit wurde der Meilenstein für die Serienfertigung am Markt gesetzt. Wir sind Pioniere des Farbprozesses und der führende Dienstleister auf diesem Gebiet. Der Fokus von CIPRES liegt mittlerweile auf der Weiterentwicklung von Farbtechniken, Farbeinheiten und Lösungen für die Oberflächenveredelung.

Am 1. August 2018 wurde die Firma CIPRES GmbH gegründet. Die CIPRES GmbH hat den Dienstleistungsbereich von CIPRES Technology Systems übernommen und wird zusätzlich den Verkauf von Färbemaschinen und Maschinen zur Veredelung additiv gefertigter Komponenten mit entsprechenden Schulungen anbieten.

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