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Ricoh ersetzt traditionelle Metallwerkzeuge durch maßgefertige Werzeughilfsmittel aus dem 3D-Drucker

Ricoh Japan ersetzt traditionelle Metallwerkzeuge durch maßgefertigte Werkzeughilfsmittel und Vorrichtungen aus dem 3D-Drucker. Auf diese Weise modernisiert Ricoh die Fertigungsanlage seines Produktions-Technologiezentrums und sorgt für höhere Fertigungseffizienz bei gleichzeitiger Minimierung von Fehlern in der manuellen Werkzeugfertigung. Die Produktionslinie von Großformatdruckern befindet sich am Standort von Ricoh Industries in Miyagi im Nordosten Japans.

Durch die Herstellung der Werkzeuge aus robustem ABS-Thermoplast auf der Stratasys Fortus 900mc, kann Ricoh jedes Werkzeug exakt auf die Modellgeometrie abstimmen und dabei das Gewicht der Werkzeuge verringern. Dies ermöglicht Ricoh den Herstellungsprozess zu beschleunigen, bei dem ein Anwender in der Regel mehr als 200 Bauteile pro Tag bearbeitet.

Ricoh entwickelt und fertigt qualitativ hochwertige Bürogeräte wie Kopierer, Faxgeräte und Projektoren. Aufgrund des harten Wettbewerbs in der Elektronikbranche suchte das Unternehmen nach neuen Möglichkeiten für schnellere Produkteinführungen bei gleichbleibenden oder geringeren Herstellungskosten.

„Da wir eine enorme Anzahl an Bauteilen fertigen, ist ein hoher Zeit- und Arbeitsaufwand erforderlich, bis wir für jedes Teil die passenden Werkzeughilfsmittel und Vorrichtungen gefunden haben. Mit der zunehmenden Komponentenanzahl zog sich dieser manuelle Prozess noch mehr in die Länge. Bei jedem Teil musste der Anwender die Form, die Ausrichtung und den Winkel begutachten, ehe das Werkzeug entnommen und die Komponente wieder in die ursprüngliche Vorrichtung eingesetzt wurde. Die Anwender waren immer häufiger verärgert über die Anzahl der vielen verschiedenen Werkzeuge und suchten nach Möglichkeiten für eine schnellere Werkzeugfertigung, damit unsere Produktionszeitpläne eingehalten werden konnten“, so Taizo Sakaki, Senior Manager of Business Development bei Ricoh Group. „Durch den 3D-Druck von Stratasys können wir nun die Werkzeuge auf die Komponenten abstimmen und nach Bedarf fertigen. Dies hilft uns bei der Umstrukturierung und Modernisierung unseres Herstellungsverfahrens.“

Keine Beschränkungen beim geometrischen Design: Optimierung der Fertigungsanlage mit Vorrichtungen aus dem 3D-Drucker

Vor der Umstellung auf 3D-Druck musste Ricoh maschinell geschnittene Werkzeuge extern fertigen lassen, was häufig mehr als zwei Wochen Zeit in Anspruch nahm. Jetzt können die Anwender bei Ricoh, die zum jeweiligen Bauteil passende Form und Geometrie einer Vorrichtung bestimmen und diese per 3D-Druck mit 3D-CAD-Software innerhalb eines Tages herstellen. Dadurch haben die Produktionsmitarbeiter mehr Zeit für die weiteren Stationen. Darüber hinaus können sich neue Mitarbeiter in nur zwei Tagen an die Werkzeuge und Workstations gewöhnen, wohingegen die Einarbeitung früher mindestens eine Woche in Anspruch nahm. Zudem sind die Werkzeughilfsmittel und Vorrichtungen wesentlich leichter, so dass die Anwender diese für längere Zeit verwenden können, ohne Erschöpfung zu verspüren.

„Die 3D-Drucklösung der Fortus 900mc von Stratasys ermöglicht es uns, Konstruktionen zu realisieren, die bei herkömmlichen Schneidmethoden nur schwer nachzubilden sind – zum Beispiel Hohlräume, Kurven oder komplexe Formen. Das Material, aus dem die Werkzeuge per 3D-Druck gefertigt werden, ist sehr stabil und antistatisch. Dies ist angesichts der großen Anzahl von Elektronikkomponenten, die bei uns montiert werden, wichtig und ergänzt die Vorteile der 3D-Drucktechnologie von Stratasys“, erklärt Sakaki.

Ein Innovationsmotor dank digitaler Fertigung

Mit seinem Produktionswerk für Großformatdrucker nimmt Ricoh eine Vorreiterrolle bei der digitalen Fertigung ein. Zudem erforscht das Unternehmen weiterhin Bereiche, in denen sich Arbeitsabläufe mittels 3D-Druck beschleunigen lassen, wie bei Gussverfahren und in der Kleinserienfertigung, wodurch mehr Ressourcen freigegeben und die Bedürfnisse des vielseitigen Kundenstamms besser erfüllt werden können.

„Ricoh ist der Technologie gegenüber sehr aufgeschlossen und wir freuen uns, dass wir durch die Integration von Innovationen in unserem Unternehmen, die Führungsposition innerhalb unserer Branche einnehmen. Unsere Arbeitsabläufe sind jetzt flexibler und effizienter organisiert. Darüber sind unsere Anwender sehr erfreut“, so Masami Hirama, Director of Production Innovation Center bei Ricoh.

„Wir bei Stratasys sind bestrebt, unseren Kunden zu helfen, die mit herkömmlichen Arbeitsabläufen und Prozessen verbundenen Einschränkungen zu überwinden – mit einem 3D-Druck Ökosystem aus Kompetenz, Technologien und Dienstleistungen. Das Beispiel Ricoh veranschaulicht hervorragend, wie Hersteller durch die Additive Fertigung von Produktionsmitteln aus 3D-Druckern von Stratasys ihre Effizienz, Flexibilität und letztlich Wettbewerbsfähigkeit steigern können“, merkt Omer Krieger, President of Stratasys Asia Pacific & Japan, an. „Maßgefertigte Werkzeughilfsmittel und Vorrichtungen aus dem 3D-Drucker können entscheidend dazu beitragen, dass Unternehmen ihre Produkte schneller auf den Markt bringen können. Sie zeigen auf beeindruckende Weise, wie Stratasys innovative Technologien auf die Ziele und Ansprüche der Hersteller ausrichtet. Wenn ein Prozess nicht mehr wochenlang, sondern nur noch wenige Tage dauert – dann lohnt es sich, diese Lösung auszuprobieren.“

Ricoh Modernizes Manufacturing with Lightweight 3D Printed Jigs & Fixtures
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