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3YOURMIND AM Part Identifier um zwei neue Funktionen erweitert

Der deutsche SoftwareHersteller 3YOURMIND, der sich auf die additive Fertigung spezialisert hat, teilt in einer aktuellen Pressemitteilung mit, dass für den AM Part Identifier neue Funktionen hinzugefügt wurden. Diese verbessern die Ausgabeergebnisse.

Individuelle Berichte bieten eine viel feinere Datensortierung, um die Algorithmen auf bestimmte Business Case-Anwendungen auszurichten. Technologiempfehlungen bieten voreingestellte Algorithmen zur Analyse von AM-Anwendungsfällen für spezifische Technologieanwendungen. Die Entwicklungen wurden stark von der Zusammenarbeit mit Bosch Bosch Industrial Additive Manufacturing und GEFERTEC beeinflusst. Diese Version bietet wichtige Verbesserungen zur Erhöhung der Genauigkeit und Benutzerfreundlichkeit des AMPI-Moduls.

Anwendungsfälle von Unternehmen sammeln

Der primäre Nutzen des AM Part Identifier besteht darin, Informationen über potenzielle Bauteile von großen Unternehmen zu sammeln und diese an einem einzigen Ort zur Analyse für AM-Experten bereitzustellen. Doch auch umgekehrt profitieren Kunden vom Use Case Screening, mit dem sie die Informationen zu ihrer Technologie in Unternehmen verbreiten können.

Victor Roman meint dazu: “Wir verwenden die Use-Case-Analyse, um die Verbreitung unserer eigenen 3D-Druck-Technologie in der größeren Bosch-Organisation zu verbreiten. Interessierte können Bauteile hochladen und wir können direkt mit Ihnen kommunizieren, ob Bauteile gut zu unserer Technologie passen. Das trägt dazu bei, die Barriere für die Nutzung von Bosch Industrial Additive Manufacturing zu verringern und ermöglicht es uns, einen direkten Dialog mit potenziellen neuen Anwendern aufzunehmen. Ohne eine digitale Schnittstelle wäre es viel schwieriger, unsere Innovation zu verbreiten.”

Die richtigen Bauteile finden

Als der AM Part Identifier 2017 auf den Markt kam, reagierte 3YOURMIND damit auf die allgemeine Nachfrage des Marktes für additive Fertigung, um Bauteile besser zu finden, die für den 3D-Druck geeignet waren. Die Software nicht nur die technische Geometrie der 3D-Datei aus, sondern bewertet auch den umgebenden Business Case für die Verlagerung eines Teils in die additive Fertigung. Dies ist die Arbeit, die derzeit von AM-Experten und Beschaffungsteams des Unternehmens geleistet wird, die die gesamten Lebenszykluskosten eines Bauteils sowie die Risiken und Logistikkosten der Lieferkette bewerten, um eine intelligentere Auswahl von AM-Bauteilen zu treffen.

Die AM Part Identifier sammelt potenzielle Bauteile von sämtlichen Mitarbeitern, die die kritischsten Datenpunkte im Außendienst in Echtzeit mittels Use-Case-Analyse oder durch den Import und die Analyse von Daten aus bestehenden ERP- oder PLM-Datenbanken mit dem Modul Bestandsanalyse bewerten. Als Ergebnis können Unternehmen wie die Deutsche Bahn digitale Bestände schneller mit AM-fähigen Bauteilen füllen. Jedes Bauteil bedeutet Kosteneinsparungen für das Unternehmen und eine Steigerung des Gesamtwachstums der additiven Fertigung.

Erhöhte Genauigkeit beim Reporting

Die neueste AMPI-Softwareversion konzentriert sich darauf, der Bauteil-Analyse eine zusätzliche Nuance zu verleihen, indem sie Bauteile in Berichten filtert, die spezifisch für bestimmte Materialien, Technologien oder Anwendungen sind. Dies ermöglicht es AM-Experten und Beschaffungsteams, ihre Datenanreicherung und Bauteilanalyse zu konzentrieren. Ein einfaches Beispiel ist ein Beschaffungsverantwortlicher, der an der Reduzierung von Ausfallzeiten und der Sicherung der Bauteillieferketten gemessen wird, sich auf die Verlagerung von Bauteilen mit hohem technologischem Score konzentrieren wird. Der Leiter einer Instandhaltungsabteilung wird verstärkt daran interessiert sein, Bauteile zu identifizieren, die durch ihr geringes Volumen , einfache Bauweise und hohe Lager- und Logistikkosten gute Kandidaten für einen digitalen Katalog sind.

Für die Weiterentwicklung der Software arbeitet 3YOURMIND mit bestimmten Anbietern wie GEFERTEC und Bosch Industrial Additive Manufacturing zusammen. Gemeinsam etablierten die Unternehmen Analyseverfahren, um Bauteile zu identifizieren, die für ihre jeweiligen Technologieparameter geeignet sind, sowie um Bauteile zu priorisieren, die zu den wirtschaftlichen Anwendungsfällen passen, die durch ihre Technologie bevorzugt werden.

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