Home 3D Objekte Autodesk-Livrea-Fusion bringt komplett 3D-gedruckte Yacht hervor

Autodesk-Livrea-Fusion bringt komplett 3D-gedruckte Yacht hervor

In Zusammenarbeit mit dem 3D-Druckexperten Autodesk hat das italienische StartUp Livrea mit Hilfe von 3D-Drucktechnologien eine 26-Fuß lange Renn-Yacht erschaffen. Nach Fertigstellung der größten Komponenten wurde das Objekt diese Woche auf der RAPID + TCT vorgestellt.

Jahre bevor sie sich für 3D-Drucktechnologien entschieden, waren die StartUp-Mitbegründer Daniele Cevola und Francesco Belivsi Teil des traditionell-sizilianischen Bootsbaues. Anfänglich nutzten sie besagte 3D-Technologien, um kleine Modelle oder Teile der Livrea 26 zu erschaffen. Bald erkannten sie jedoch das Potenzial von 3D-Druck, um ihren Renn-Yachten einen Wettbewerbsvorteil zu geben.

3D-Druck bietet eine enorme Vielseitigkeit, welche eine beispiellose Rumpf-Krümmung und andere dynamische Design-Features erlauben. Weiters ermöglichen 3D-Technologien ein massives Upgrade in puncto Geschwindigkeit, senken Kosten sowie auch Abfallmaterialien.

Durch die Kooperation mit Autodesk wollten die Yacht-Entwickler ihren Herstellungsprozess vollständig revolutionieren. Ein groß-skaliertes, automatisiertes 3D-Druckverfahren, welches fortschrittliche Bewegungssteuerung und maschinelle Lerntechniken nutzt, stellt die jüngste Fertigungsinnovation von Autodesk dar. Dieses Verfahren wird verwendet, um Roboter- und Extruderherstellung zu synchronisieren, wodurch die Echtzeit-Überwachung eines Druckauftrags und die “Free-Form” -Material-Layup-Strategie zum ersten Mal möglich ist. Livreas Yachtprojekt ist eines der ersten Beispiele, das anhand dieser automatisierten Technologie realisiert wurde.

“Livrea ist ein großartiges Beispiel für ein Unternehmen, das die Zukunft erforscht, um Dinge zu machen und seine Branche zu schütteln … Das Team nutzt die neuesten Entwicklungen und Materialien und zeigt was hier und jetzt möglich ist. Wir sind sehr aufgeregt, Livrea bei der Suche nach der weltweit ersten 3D-gedruckten Yacht zu helfen, und ich weiß, dass viele viel größere Unternehmen mit Interesse sehen, wie viele der Prozesse, die wir hier entwickeln, auch in anderen Branchen angewendet werden können.“, so Massimiliano Moruzzi, Senior Principal Research Scientist bei Autodesk.

Handgezeichnete Entwürfe konnten mit Autodesks Fusions-360-Modellierungssoftware in aufwändige 3D-Modelle verarbeitet werden. So wurde eine Reihe fortschrittlicher Multimaterial-Polymer-Verbundwerkstoffe an Stelle von Holz zur bestmöglichen strukturellen Genauigkeit eingesetzt.

Livrea plant, deren 3D-gedruckte Yacht 2019 beim Mini-Transat, einem 4.000 Meilen langen Yachtrennen, vorzuführen.

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