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EOS und Hyperganic verbessern gemeinsam Design und Leistung von Antriebskomponenten für die Raumfahrt

Der 3D-DruckerHersteller EOS hat eine exklusive Partnerschaft mit Hyperganic bekannt gegeben, die sich auf die Verbesserung von Antriebskomponenten für die Raumfahrt fokussiert. Hyperganic hat es sich zum Ziel gemacht, Innovationen im Bereich Engineering mit seiner bahnbrechenden Softwareplattform zu beschleunigen.

Seit Jahrhunderten haben die Menschen Reißbretter benutzt, um ihre Ideen zu Papier zu bringen, bevor CAD-Systeme das Spiel veränderten. Doch selbst kleine Designänderungen erfordern immer noch mühsame gestalterische Anpassungen. Da jede Iteration Zeit und Geld kostet, zwingen CAD-basierte Ansätze die Ingenieure dazu, eher konservativ zu konstruieren, anstatt die Grenzen auszuloten.

Gleichzeitig war Designfreiheit schon immer eines der Leitprinzipien der additiven Fertigung, denn sie ermöglicht Bauteilstrukturen und Anwendungen, die mit traditionellen Produktionsverfahren unmöglich herzustellen waren. Die Partnerschaft zwischen EOS und Hyperganic geht nun einen Schritt weiter.

Ein radikales Beispiel dafür ist das von Hyperganic entwickelte und von EOS und AMCM, einem Unternehmen der EOS GROUP, hergestellte Aerospike-Raketentriebwerk. Dieses gilt klassischerweise als eine enorme technische und fertigungstechnische Herausforderung und wurde von Hyperganic von Grund auf anhand eines Algorithmen-basierten Modells entwickelt. Einer der Hunderten von Entwürfen, die Hyperganic in nur wenigen Tagen erstellt hat, wurde auf einem EOS M 400-4 System hergestellt. Das hochkomplexe Teil wurde mit dem neu entwickelten EOS NickelAlloy IN718 Prozess und ohne Stützstrukturen gebaut.

Im nächsten Schritt wurde das Design des Aerospike-Triebwerks automatisch für die Produktion auf einem wesentlich größeren AMCM M 4K-System von AMCM für die Kupferlegierung EOS CopperAlloy CuCrZr angepasst. Diese Kombination aus Designkomplexität mit der Fähigkeit, das Bauteil auch zuverlässig in dieser Größe additiv zu fertigen, wird die nächsten Innovationen im Bereich der Raumfahrtantriebe vorantreiben.

„Als kontinuierlicher Innovator arbeiten wir mit Hyperganic daran, einen weiteren Paradigmenwechsel in AM einzuführen. Dies betrifft vor allem den Konstruktions- und Designbereich und wird sowohl die Lösungsmöglichkeiten als auch die Leistung von Teilen für die Raumfahrt erweitern. Gleichzeitig wird es den Designprozess für AM revolutionieren den industriellen 3D Druck weiter digitalisieren – vom softwaregenerierten ‚Algorithmic Engineering‘ bis zur digitalen Fertigung.“ Dr. Hans J. Langer, Gründer von EOS und ein Visionär der additiven Fertigung (AM)

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit EOS, die in dieser Branche einzigartig ist. ‚Algorithmic Engineering‘ setzt Ideen innerhalb von Minuten in Designs um, wobei der Ingenieur die Regeln vorgibt und der Computer die Ergebnisse generiert. Insbesondere der Bereich der Raumfahrtantriebe, der häufig immer noch sehr konservative Entwürfe verwendet, wird davon profitieren.“ Lin Kayser, CEO von Hyperganic

Der Artikel basiert auf einer Pressemeldung von EOS.

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