Home Anwendungen Entwickler von GE Additive entwirft einfache und günstige 3D-gedruckte Maske

Entwickler von GE Additive entwirft einfache und günstige 3D-gedruckte Maske

Ein leitender Design-Ingenieur von GE Additive hat eine bemerkenswert kostengünstige und einfache Gesichtsmaske mit 3D-Druck entwickelt, die bereits in der gesamten US-Marine zum Schutz ihrer Truppen und ihres Personals auf der ganzen Welt eingesetzt wird. Die Maske besteht aus einem 3D-gedruckten Rahmen, der mit einem Stück Filtermaterial, z.B. Stoff, und Gummibändern versehen ist.

In seiner täglichen Arbeit bei GE Additive entwirft Mark Fuller Teile für Flugzeuge, Raketen und Rennwagen. Daheim ist er auch ein enthusiastischer 3D-Drucker-Anwender, der auch erfolgreiche 3D-Modelle entwickelt und zum Download anbietet. Angesichts der COVID-19-Pandemie machte sich Fuller daran, eine Gesichtsmaske zu entwerfen.

Im Hinblick auf die vielen Masken, die derzeit für den 3D-Druck entwickelt werden, entschied sich Fuller für ein extrem minimalistisches Design. Er setzt auf einen dünnen 3D-gedruckten Rahmen, der mit Gummibändern fixiert werden kann. Zusätzlich wird ein Filtermaterial eingelegt.

Der Techniker achtete beim Design auch, dass es nicht nur mit einem 3D-Drucker herstellbar ist, sondern auch mit anderen Verfahren. Das erste Modell – den Prototypen – stellte er zuerst in einer Facebook-Gruppe online. Diese Gruppe beschäftigt sich mit Open-Source-Medizintechnik für COVID-19. Das Feedback floss in die weitere Entwicklung ein.

Der 3D-Druck der Maske dauert etwa 15 Minuten und verbraucht Kunststoff im Wert von etwa 0,09 US-Dollar. Die Maske ist außerdem vielseitig, da jede Art von Filtermaterial verwendet werden kann, einschließlich Klimaanlagenfilter, jedes verfügbare Gewebe oder sogar Papiertücher im Notfall. Diese Flexibilität und das Potenzial für einen schnellen Einsatz machten die Maske zu einer interessanten Lösung für die US-Marine, die nach Möglichkeiten suchte, ihre Matrosen in den engen Räumen von Kriegsschiffen gesund zu halten.

GE hatte bereits mit der U.S. Navy zusammengearbeitet, um 3D-gedruckte Gesichtsschutzschilde zu konzipieren. Ebenfalls genehmigte die Einrichtung National Institutes of Health (NIH) den Entwurf. Aus diesen Gründen hat die Navy das Design übernommen und hat schon etliche Masken gedruckt.

Weitere Informationen zu 3D-Druck und COVID-19 finden Sie auf unserer Sonderseite.

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