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Made In Space und Braskem senden Kunststoffrecycler zur ISS

Made In Space hat angekündigt, in Zusammenarbeit mit Braskem die erste kommerziell entwickelte Kunststoffrecyclinganlage für die Internationale Raumstation (ISS) in Betrieb zu nehmen. Das System mit dem Namen Braskem Reycler ermöglicht es Astronauten an Bord der ISS, nicht mehr benötigte Kunststoffabfälle und 3D-Druckteile in neue Rohstoffe für den 3D-Druck einzusetzen.

Der Braskem Recycler verarbeitet alle Arten von Kunststoffabfällen und -teilen, zerkleinert sie, schmilzt sie und extrudiert sie zu Filamenten. Das System kann sogar das recycelte Filament aufwickeln und erfordert nur sehr wenig manuelle Eingriffe. Die Mitglieder der ISS-Crew müssen lediglich Plastikmüll in die Recyclinganlage geben und dann die neuen Spulen in die 3D-Drucker von Made In Space einbauen.

Die Maschine soll bereits am 2. November von der Wallops Flight Facility der NASA an Bord der 12. kommerziellen Nachschubmission (NG-12) von Northrup Grumman ins All gebracht. Durch den Einsatz des Recyclers an Bord der ISS haben die Astronauten ein nahezu geschlossenes Fertigungssystem. Somit können Teile gedruckt und recycelt werden. Somit sind die 3D-Druck-Systeme nicht von Lieferungen von Filament abhängig.

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David ist Redakteur bei 3Druck.com.