Home Anwendungen Sintavia 3D druckt großen Wärmetauscher aus Metall auf AMCM-Maschine

Sintavia 3D druckt großen Wärmetauscher aus Metall auf AMCM-Maschine

Der US-amerikanischer 3D-Druck-Dienstleister Sintavia aus Florida, der sich vor allem auf Luft- und Raumfahrtanwendungen konzentriert, hat vor kurzem die additive Fertigung eines großen Wärmetauschers aus Metall abgeschlossen. Dieser wurde auf einem der beiden unternehmenseigenen Metall-3D-Drucker AMCM M4K-4 gedruckt.

Der Wärmetauscher ist eines der größten Einzelteile aus Metall, die jemals mit der PBF-Technologie gedruckt wurden, und sicherlich der größte 3D-gedruckte Wärmetauscher, der jemals additiv aus Metall hergestellt wurde. Die Ingenieure von Sintavia waren in der Lage, die Parameter für einen Druckauftrag festzulegen, der 12 Tage lang ununterbrochen gedruckt wurde. Ohne die Konfiguration des M4K-4 mit vier Laserstrahlen hätte der Druck jedoch wesentlich länger dauern können. Bei dem verwendeten Material handelt es sich um eine Nickel-Superlegierung, die speziell für Wärmetauscher in der Schifffahrt geeignet ist. Das gesamte Bauteil hat Außenabmessungen von etwa 400 x 400 x 1000 mm.

Einer der Vorteile der Entwicklung skalierbarer Wärmetauscherkerne ist, dass die Drucker mit zunehmender Größe auch größere Wärmetauscher herstellen können. Neben den AMCM-Systemen hat Sintavia gerade auch zwei NXG XII 12-Laser-Systeme von SLM Solutions bestellt, die noch größer und schneller sind. Die von Sintavia entwickelten und gedruckten Wärmetauscher bieten nach eigenen Angaben eine bis zu zweifach bessere Wärmeübertragung und einen bis zu dreifach geringeren Druckabfall als herkömmlich entwickelte und hergestellte Versionen – bei einer mehr als vierfachen Verbesserung der Produktionsleistung.

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