Home Praxis & Maker Schlüssel mit hohem Sicherheitsstandard mit Hilfe von 3D-Druck kopiert

Schlüssel mit hohem Sicherheitsstandard mit Hilfe von 3D-Druck kopiert

Schlüssel und die dazugehörigen Schlösser sind nach wie vor die beliebtesten Möglichkeiten um Räume, Wohnungen oder Häuser zu schützen. Doch mit Hilfe von 3D-Druck ist es (wieder einmal) gelungen Schlüssel zu kopieren – diesmal sogar welche mit hohem Sicherheitsstandard.

Wir haben bereits berichtet, dass Schlüssel aufgrund der Möglichkeiten die additive Fertigung mit sich bringt möglicherweise nicht mehr sicher sind. Bisher hat sich das Risiko jedoch eher auch weniger sicherer Schlüssel und deren Schlösser bezogen. Schnell kommt man nämlich an das Limit, das ein FDM 3D-Drucker noch sinnvoll drucken kann. Dank der rapide sinkenden Preisen von DLP 3D-Druckern (es gibt bereits Geräte unter 300$) ergeben sich jedoch ganz neue Möglichkeiten.

Schlüssel die einem gewissen Sicherheitsstandard entsprechen kann man auch gar nicht mehr so einfach von einem Foto heraus kopieren. Vielmehr wird der originale Schlüssel benötigt um ihn zu dekodieren, bevor ein 3D-Modell erstellt werden kann. Wenn man allerdings mit Hilfe des Abloy Protec Systems den Schlüssel dekodiert hat, stehen alle Wege frei (oder “alle Türen offen”).

Für den letzten Schritt muss nur mehr eine OpenScad Bibliothek heruntergeladen werden. In diese kann man die Werte des Dekodiervorgangs eintragen und sie berechnet dann das 3D-Modell. Ausdrucken kann man das Modell dann im SLA/DLP/LCD 3D-Drucker. Achtung jedoch für Nachahmer (am eigenen Schloss!), Modelle die aus Resin gedruckt wurden sind meist sehr spröde, sie könnten einfach im Schloss zerbrechen und dieses damit zerstören.

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