Home 3D-Drucker GE Additive stellt Arcam EBM Spectra H 3D-Drucker für Metall vor

GE Additive stellt Arcam EBM Spectra H 3D-Drucker für Metall vor

Mit dem neuen EBM Spectra H erweitert GE Additive das Portfolio des schwedischen Herstellers Arcam um einen weiteren 3D-Drucker mit Electron Beam Melting (EBM) Technologie. Das diese Woche auf der RAPID + TCT präsentierte System verfügt über einen größeren Bauraum sowie höhere Druckgeschwindigkeit und wird ab dem vierten Quartal 2018 erhältlich sein.

Das neue Arcam Spectra H System ist speziell auf die Verarbeitung von rissgefährdeten Materialien wie Titanaluminiden (TiAl) ausgerichtet, die bei höherer Wärmeeinwirkung verarbeitet werden müssen. Derzeit ist das Elektronenstrahlschmelzen (EBM) das einzige 3D-Druckverfahren am Markt, das die Fertigungsanforderungen von Titanaluminid erfüllt. Vorerst wird der Metall-3D-Drucker neben TiAl auch die Nickel-Chrom-Eisen-Legierung Alloy 718 verarbeiten können. Zusätzliche Nickel-Superlegierungen werden ab 2019 unterstützt.

Kosteneinsparung durch höhere Produktivität

Durch neue Funktionen und Verbesserungen können mit dem Arcam EBM Spectra H bei gleichzeitig höherer Produktivität die Kosten gesenkt werden. Der Bauraum von 200 x 200 x 380 wurde auf Ø250 x 430 mm vergrößert.

Die Druckgeschwindigkeit wurde um bis zu 50% erhöht, indem die Vor- und Nachwärmzeiten im Vergleich zu bestehenden EBM-Systemen nur mehr halb so lange dauern. Zudem sorgt ein bewegliches Hitzeschild dafür, dass die Wärme im Druckbereich gehalten wird. Ein verbessertes Schichtverfahren reduziert außerdem den Bedarf an Wärme, was beim 3D-Druck eines Objektes in voller Höhe eine Zeitersparnis von fünf Stunden bedeutet.

Automatisierung von Prozessen

Eine weitere neue Funktion ist Arcam xQam, eine automatische Kalibrierung der Elektronenstrahls, welche die Positions- und Fokusgenauigkeit verbessert und somit manuelle Einstellungen hinfällig macht. Der Prozess kann damit von drei bis vier Stunden auf nur 15 Minuten reduziert werden. Neben dem EBM Spectra H wird diese Funktion auch für die Qplus Systeme verfügbar sein.

Aber auch andere Vorgänge wurden weitgehend optimiert und automatisiert, um die Notwendigkeit des Eingreifens durch den Anwender zu minimieren. Darunter ein verbessertes und automatisiertes Pulver-Management und ein vereinfachtes Set-up des Systems.

„Dieses neue System zeigt unser Engagement bei der Entwicklung von industrieführenden 3D-Druckern, Materialien und Dienstleistungen. Wir setzen den Fokus weiterhin auf die Beschleunigung von Innovation in der gesamten Branchen und unterstützen ein intelligenteres, schnelleres und effizienteres Arbeiten,“ sagt Jason Oliver, President und CEO von GE Additive.

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QuelleGE Additive