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Neue 3D-Drucker von Stratasys: PolyJet J750 & J735 und F900

Diese Woche hat Stratasys sein umfangreiches Portfolio gleich um mehrere neue 3D-Drucker erweitert. Zum einen liefern die neuen PolyJet Geräte J750 und J735 realitätsnahe und farbintensive Prototypen und sollen die Markteinführungszeit von Produkten weiter verkürzen. Zusätzlich bietet der Hersteller mit F900, F900 AICS und F900 PRO eine neue FDM-System-Serie für die Produktion.

J750 & J735 PolyJet 3D-Drucker

Die neu entwickelten J750 und J735 sind für die Herstellung von Prototypen in verschiedenen Bereichen wie in der Automobil- und Konsumgüterindustrie sowie in Forschung und Lehre konzipiert. Die 3D-Drucker simulieren Endprodukte für eine erfolgreiche Designverifizierung und Funktionsprüfung mit vollfarbigen und texturierten Oberflächen – von fest bis flexibel, transparent bis blickdicht.

Beide Systeme basieren auf der PolyJet-Technologie und bieten ein neues Farbkonzept mit über 500.000 möglichen Farbkombinationen, eine präzise Farbanpassung sowie eine erweiterte transparente Texturfunktionalität. Die Prototypen erzielen das Aussehen, die Haptik und Funktionalität von Endprodukten. Teure Lackierung, Montage oder Nachbearbeitung sind nicht mehr erforderlich – beide Systeme fertigen mit jedem Druck zuverlässige und beständige Bauteile und verringern so die Prototypzyklen.

Stratasys Vivid Colors

„Mit der neuen Vivid-Colors-Lösung auf der J750 ist es möglich, Prototypen mit unglaublichem Realismus herzustellen, wie zum Beispiel transparente, mehrfarbige Deckgläser für unsere Rückleuchten. Dadurch können wir Anforderungen an Textur und Farbanpassung erfüllen, die wir für unseren Designfreigabeprozess benötigen“, erklären Reinhard Schiechel und Dr. Tim Spiering, Audi Modellbau und Kunststoff 3D-Druck-Zentrum. „Die Fähigkeit, transparente, mehrfarbige Prototypen herzustellen, die das Endprodukt in einem einzigen Druckvorgang detailgetreu nachbilden, kann den Zeit- und Kostenaufwand des Designprozesses erheblich reduzieren. Auf diese Weise haben wir wiederum freie Ressourcen für weitere Iterationen. Dadurch wird das Gesamtdesign verbessert und die Markteinführungszeit beschleunigt.“

F900 Serie für Produktion

Der neue F900 ist die dritte Generation des FDM-Systems von Stratasys und basiert auf der Fortus 900mc-Plattform. Die neue Serie ist in drei Lösungen erhältlich: der F900, der F900 AICS (Zertifizierungslösung für Flugzeuginnenteile) und der F900 PRO.

Aufbauend auf der Vielseitigkeit des F900 3D-Druckers zur Unterstützung einer breiten Palette von Anwendungen, erweitern die beiden nachfolgenden Versionen der F900 die Plattform durch eine Reihe von Spezialprodukten, um die einmaligen Produktionsanforderungen, gestützt auf hohe Reproduzierbarkeit, zu erfüllen.

Die auf der Paris Air Show vorgestellte Stratasys F900 Aircraft Interiors Certification Solution (AICS) bietet erstmals eine für flugtaugliche Bauteile erforderliche Leistung und Rückverfolgbarkeit. Die für höchste Produktionsqualität geeignete Stratasys F900 PRO verwendet ULTEM 9085 zur Herstellung von Bauteilen mit höchster FDM-Reproduzierbarkeit und Leistung. Sie bietet alle Vorteile und Nutzungsmöglichkeiten des AICS-Produkts und weitet die für AICS entwickelte hohe Reproduzierbarkeit auf alle Branchen aus.

„Die Entwicklung ist wirklich spannend, weil Stratasys zeigt, dass additive Fertigung endlich die Reproduzierbarkeit und Leistung erreicht, die für die Herstellung fertiger Produktionsbauteile erforderlich ist“, sagt Keith Kmetz von der Beratungsfirma IDC. „Durch die Einführung des 3D-Produktionsdruckers F900 und die Fokussierung auf Industriestandards und Standardisierung trägt Stratasys dazu bei, diese Technologie von den Wurzeln des Prototypings und Toolings zu einem echten industriellen additiven Fertigungssystem weiterzuentwickeln”.

Besitzer bestehender Fortus 900mc-Systeme können auf jedes der drei aktuellen F900-Systeme aufrüsten.

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