Home 3D Objekte 3D-Siebdruck: 3D-Drucker könnten künftig Elektromotoren erzeugen

3D-Siebdruck: 3D-Drucker könnten künftig Elektromotoren erzeugen

Im Zuge des Projekts Prima3D, möchten Forscher der Technischen Universität Chemniz, Elektromotoren mithilfe von 3D-Siebdruck erzeugen. 

Das auf 3 Jahre angelegtes Forschungsprojekt „Prima3D – Siebgedruckte Komponenten für elektrische Antriebe“ erforscht die Produktionsmöglichkeiten von Elektromotoren mittels 3D-Druck. Dabei soll das vom Fraunhofer Institut entwickelte Verfahren „metallischer Siebdruck“ zur Produktion von kleinen metallischen Präzisionsbauteilen in hoher Stückzahl zur Anwendung kommen.

3D-Siebdruck

Bei diesem Verfahren wird ähnlich wie beim 3D-Druck, metallisches Pulver zu einem 3D-Objekt aufgebaut. Das Pulver wird dabei durch eine Siebdruck Maske gepresst und im Anschluss für die Stabilität gesintert. Der 3D-Siebdruck (auch Pulvermetallurgisches Siebdruckverfahren genannt) „erlaubt die wirtschaftliche Herstellung von Bauteilen, die mit konventionellen Verfahren gar nicht oder nur sehr aufwändig realisierbar sind. So ermöglicht der 3D-Siebdruck etwa geschlossene Kanäle und Hinterschneidungen mit Strukturfeinheiten bis hinunter zu 60 µm. Durch den pulvermetallurgischen Ansatz können die Bauteile aus einer großen Bandbreite industriell relevanter Materialien endformnah hergestellt werden.“ so das Institut auf seiner Webseite. Derzeit ist eine Herstellung von Objekten bis 10cm möglich.

Von diesem Verfahren erwarten sich die Wissenschafter eine wirtschaftliche Alternative zur traditionellen Fertigung sowie verbesserte Materialeigenschaften. Dadurch könnte die Leistungsdichte und der Wirkungsgrad von elektrischen Antriebsmotoren verbessert werden.

Der Test wird von der TU Chemnitz in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung sowie drei weiteren Unternehmen durchgeführt.

(c) Picture & Link: TU Chemnitz / Fraunhofer Institut  / Pressemeldung

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