Home Forschung & Bildung Europäisches Projekt will additive Fertigung von Multimaterial-Metallen ermöglichen

Europäisches Projekt will additive Fertigung von Multimaterial-Metallen ermöglichen

Im Rahmen des MULTI-FUN-Projekts haben sich 21 Industrie- und Forschungspartner aus 8 europäischen Ländern zusammengeschlossen um die Metal Additive Manufacturing (AM) zu verbessern. Der Fokus liegt bei dem Projekt auf der additive Fertigung von Multimaterial-Metallen.

Das Projekt wurde vom EU-Innovationsprogramm Horizont 2020 finanziert und besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil umfasst die Verbesserung der Leistung und Effizienz aktueller Metall-AM-Systeme, während sich der zweite Teil darauf konzentriert, die Multimaterial-Herstellung komplexer 3D-Modelle zu ermöglichen, ohne die Fähigkeiten zur Herstellung großer Teile zu beeinträchtigen.

Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Verwirklichung von vier wissenschaftlichen und technologischen Zielen im Zusammenhang mit dem multifunktionalen und materialübergreifenden 3D-Druck. Es handelt sich dabei nicht um eine spezifische AM-Technologie, da das Projekt darauf abzielt, den Sektor als Ganzes voranzubringen. Einige der Partner werden sich mit dem PBF-Prozess befassen, während einige möglicherweise an WAAM arbeiten werden. Einige der Partner werden sogar an der Entwicklung neuartiger Materialien speziell für den Multimaterial-Druck arbeiten.

Das Konsortium hofft, dass seine Arbeit am Ende das Drucken einer Reihe von bisher unmöglichen Objekten ermöglichen wird, darunter Multimaterial-Kühlkörper mit hoher Wärmeleitfähigkeit und komplexe Metallteile mit eingebetteter Elektronik. Die Partner hoffen auch, dass sie in der Lage sein werden, maßgeschneiderte optische Fasern für die strukturelle Zustandsüberwachung zu integrieren und zu drucken.

Aus Österreich sind die Partner LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen GmbH, voestalpine Metal Forming GmbH, Inocon Technologie GmbH, RHP Technology GmbH, Peak Technology GmbH, Alpex Technologies GmbH, AVL List GmbH und RUAG Space GmbH dabei. Aus Deutschland beteiligen sich das Deutsche Zentrum für Luft – Und Raumfahrt EV, Institute of Materials Research, Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der Angewandten Forschung E.V., MIGAL.CO GmbH und EDAG Engineering GmbH. Aluwag AG aus der Schweiz, European Federation for Welding, Joining and Cutting aus Belgien, INPHOTECH SP ZOO aus Polen, Instituto de Soldadura e Qualidade – ISQ aus Portugal und die Cranfield University sowie aus WAAM3D Limited UK und Fundation BCMaterials – Basque Centre for Materials, Applications and Nanostructures und Aerotecnic Metallic SL und LORTEK S COOP aus Spanien sind bei dem Projekt dabei.

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