Schüler entwickelt 3D-gedruckten Feinstaubsensor um 50 Euro

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Schüler aus Niedersachsen haben im Zuge des Jugend forscht Wettbewerbs einen 3D-gedruckten Feinstaubsensor entwickelt. Dieser Sensor soll nur rund 50 Euro kosten und brachten den Schülern gleich mehrere Preise ein.

Die Debatte um die hohe Feinstaubbelastung bewegt momentan ganz Deutschland. Drei Schüler des Gymnasium Bad Zwischenahn haben sich genauer mit dem Thema befasst. Erst wurden dafür Messgeräte der Schule verwendet. Bald jedoch waren diese nicht mehr ausreichend. Daher haben die drei Schüler entschieden einen eigenen Sensor zu entwickeln.

Der Sensor besteht teilweise aus 3D-gedruckten Bauteilen. Um die Messwerte aufzeichnen zu können wurde eine App programmiert. In einem ersten Versuch konnte festgestellt werden, das einer Straßenkreuzung die Messwerte über dem empfohlenen Grenzwert lagen.

Die Konzentration liegt deutlich über den empfohlenen Grenzwerten

Im nächsten Schritt wollen die drei Nachwuchsforscher testen, wie genau ihr Messgerät ist. Dafür sollen die Messwerte mit offiziellen Messwerten einer Messtation verglichen werden.

Auch andere Schüler des Gymnasiums haben am Wettbewerb teilgenommen. Sie haben sich unter anderem damit beschäftigt, ob Gold in Elektroschrott vorhanden ist. Weitere Schüler haben sich intensiv mit Schnecken auseinandergesetzt. Es gibt sogar eine Videozusammenfassung der Projekte. Nur das Siegerteam, das den Feinstaubsensor entwickelt hat, ist in dem Video leider nicht vertreten.

Wettbewerb „Jugend forscht“ in Bad Zwischenahn