3D-Scans zur Visualisierung von Immobilien

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Zur Präsentation, Dokumentation oder auch zur Vermarktung rücken 3D-Scans immer stärker in den Fokus der Immobilienbranche. Als Ergänzung zum klassischen Bildmaterial bieten sie zahlreiche Vorteile, um beispielsweise den potenziellen Käufern einen maßstabsgetreuen Überblick der Immobilie oder einen Virtuellen Rundgang durch das Modell zu ermöglichen.

Für die Durchführung eines 3D-Immobilienscans eignen sich Spezialkameras, die neben RGB-Kameras mit Infrarot-Tiefensensoren ausgestattet sind und so auch Abstandsdaten messen können. Das Ergebnis ist ein dreidimensionales Modell der Immobilie, welches sowohl im Stil eines Puppenhauses von außen betrachtet-, als auch von innen als Virtueller Rundgang besichtigt werden. Die Virtuellen Rundgänge werden aus 360-Grad-Panoramaaufnahmen zusammengesetzt, die so miteinander verknüpft werden, dass sich der Nutzer von einem zum nächsten Bild bewegen kann. Ein flüssiger Übergang erzeugt beim Nutzer das Gefühl, selbstständig durch den virtuellen Raum zu laufen, ohne das ihn lange Ladezeiten wieder herausreißen.

Der Einsatz von 3D-Touren bietet dabei große Chancen, sich vom Wettbewerb abzuheben und Kosten im Verkaufs- oder Vermietungsprozess einzusparen. otenzielle Interessenten können sich damit bereits im Vorfeld ein Bild der Immobilie machen und erhalten einen vollständigen Einblick, um besser zu filtern, ob die Immobilie zu den Ansprüchen passt. Noch praktischer wird es, wenn die Immobilie viele Kilometer weit entfernt liegt und ein Besichtigungstermin nicht so einfach möglich ist. Mit dem Einsatz von 3D-Scans sind Besichtigungen nicht mehr länger an Zeiten und Orte gebunden, wovon letztendlich beide Seiten profitieren können. Während 3D-Touren den Informationsprozess für den Käufer/Mieter deutlich vereinfachen, können Makler damit die Zufriedenheit ihrer Kunden steigern und den Zeit- und Kostenaufwand von Besichtigungsterminen reduzieren.