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Filament für 3D-Drucker von Platikmüll aus den Ozeanen

Plastikmüll in den Ozeanen ist ein internationales Umweltproblem. Der im Meer treibende Plastikmüll wird durch UV-Licht und den Wellenbewegungen zerkleinert. Meeresbewohner nehmen in die Plastikpartikel auf und somit kommen giftige Stoffe über diesen Umweg auch in unsere Nahrungskette. Laut deutschem Umweltbundesamt befinden sich derzeit (2013) 100 bis 150 Millionen Tonnen Abfälle in den Meeren, 60 % davon aus Plastik. 70 % des Abfalls sinken auf den Meeresboden, 15 % schwimmen an der Wasseroberfläche und 15 % werden an die Strände gespült.

Das Unternehmen „The Plastic Bank“ will Menschen dabei unterstützen Plastikabfälle zu sammeln und diese zu Filament für 3D-Drucker zu verarbeiten. Mit Hilfe des Unternehmens MBA Polymers ist es möglich das gesammelte Plastik zu trennen. So kann man es weiterverarbeiten. Weiters wird das Projekt von Illac Diaz, der bei dem Projekt „Liter of Light“ eine Rolle spielte, und anderen Spezialisten beraten.

Die Sammler der Kunststoffe können die Plastikabfälle gegen Dinge eintauschen, die sie für das alltägliche Leben brauchen. Ebenfalls sollen Mikrokredite mit dem Projekt ermöglicht werden.

Die erste „Plastic Bank“ soll in Peru bei Lima eröffnet werden. Es sollen weitere Stützpunkte auf der ganzen Welt erbaut werden.

Reducing Waste Plastic & Poverty Around the World Through The Plastic Bank
Gastbeitrag: David Gotsch
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(C) Picture: Plastic Bank

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