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Startups nutzen verstärkt 3D-Druckdienstleister in der Wachstumsphase

Die deutsche Startup Szene dringt immer mehr in die Medien und überzeugt durch kreative neue Produkte. Es ist kaum zu übersehen, dass das Tempo der Innovationen stetig zunimmt. Ursache hierfür ist der Trend, dass einzelne Produkte oder Dienstleistungen in einzelne Startups ausgelagert werden, die sich vollumfänglich auf ein paar wenige Produkte konzentrieren können. Dabei erschließen diese kleinen Unternehmen immer mehr spezielle Nutzergruppen und Nischenmärkte. Von denen gibt es reichlich: Angefangen von speziellen Nischenprodukten für Haustiere, über den Gastronomiebereich bis hin zu erweiterten Lieferantendienstleistungen, ist der Markt aktuell in einem großen Umbruch.

Von der Idee zum Prototyp

Das Fundament für ein innovatives Startup ist ein Produkt, von dem die Kunden begeistert sind. Dabei geht es nicht darum, den x-ten Lieferdienst zu erfinden oder Schuhe in einem neuen Farbton zu kreieren. Kunden wollten von den Möglichkeiten Überrascht werden, die ihnen das Leben einfacher oder unterhaltsamer gestalten. Das kann bei kleinen Innovationsschritten beginnen (z. B. ein Smartphone mit nachhaltiger Holzhülle statt Kunststoff oder Metall) bis hin zu disruptiven Ideen, die Ideen völlig neu Denken.

Ein gutes Beispiel aus diesem Bereich ist ein Startup aus Hamburg, welches für Restaurants individuelle Besteckhalter herstellt. Messer und Gabel können dabei auf eine elegante Art und Weise abgelegt werden, ohne Tischdecke oder Serviette mit Essen zu verschmutzen. Bei den Prototypen half ein 3D Druck Dienstleister, um die Optik zu perfektionieren. Durch die individuelle Verzierung mit dem Resturantlogo hob sich dieses kleine Highlight deutlich von einem Serienprodukt ab. Nach mehreren Prototypen wurden die richtige Form und Größe gefunden, die auch bei den Gästen gut ankam.

3D-Druck für Kleinserie und Innovationsbeschleunigung

Wenn das Produkt aus Sicht des Startups perfekt ist, unterstützen 3D Druckdienstleister auch bei der Herstellung einer Kleinserie. Dabei werden üblicherweise 10-100 Stück eines Modells hergestellt und an potentielle Kunden verteilt. Diese Testkunden geben anschließend dem Startup unmittelbar Feedback, welches in die nächste Produktgeneration einfließen kann, bevor der Artikel in Serie geht.

Und noch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil hatte die Arbeit mit einem Dienstleister: Jedes 3D-Modell kann individualisiert werden und hebt sich somit nochmals von der Masse ab und steigert wegen der skalierbaren Individualisierbarkeit nicht nur den Wert des Produkts, sondern auch des Startups rapide.

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