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Wie Ligthway die Akzeptanz der additiven Fertigung vorantreibt

Neue Technologien brauchen in der Regel ihre Zeit, um sich am Markt durchzusetzen und weithin anerkannt zu werden. So haben wir zum Beispiel auf Messen die Erfahrung gemacht, dass man der additiven Fertigung am Anfang unserer Gespräche skeptisch gegenübersteht. Das liegt zum einen daran, dass die Technologie noch relativ neu ist. Zum anderen tauchen immer wieder Vorurteile auf. Die drei häufigsten sind:

  • Die additive Fertigung sei nur für Prototypen geeignet
  • Die Werkstoffe der additiven Fertigung könnten es mit den konventionellen Werkstoffen nicht aufnehmen
  • Das selektive Laserschmelzen (Selective Laser Melting: SLM) sei noch zu teuer.

Das sind drei Bedenken, die zuerst einleuchten, die wir aber schnell widerlegen können, da das Gegenteil der Fall ist. Durch eine enorme Zeitersparnis bei der Fertigung können wir selbst bei komplizierten und neuartigen Bauteilen kostengünstig und in sehr kurzer Zeit liefern. Zugleich gibt es bei den eingesetzten Werkstoffen keinerlei Qualitätseinbußen. Zudem kommen zwei weitere bedeutsame Vorteile der additiven Fertigung hinzu, die eng zusammenhängen:

  • Die Geometriefreiheit und
  • die Bauteil-Integration.

Das größte Potential des 3D-Metall-Drucks liegt in der Tat in der Entwicklung neuartiger additiver Bauteile, dies sind Komponenten die ausschließlich mit diesem Verfahren hergestellt werden können und hierzu fertigungsgerecht konstruiert wurden. Die Geometriefreiheit spielt hierbei eine zentrale Rolle. Sie reduziert den Konstruktionsaufwand beträchtlich, benötigt keine Zeichnungsableitung und erlaubt Funktionen und Formen, die mit herkömmlichen Fertigungsverfahren nicht herstellbar sind.

Die Geometriefreiheit kennt keine Grenzen bei der funktionellen Integration, die die Leistungsfähigkeit und Funktionalität der Produkte erhöht. So können Funktionsteile wie Lüftdüsen, Kühlung und Erwärmung konturnah und schnell im Bauteil integriert werden. Auch Kanäle für Sensorik und sogar physikalische Geometrien (zum Beispiel eine Tesladüse) können direkt ins Bauteil an die gewünschte Stelle gefertigt werden. Weitere Anwendungsbeispiele sind:

  • Anlegen von Vakuumleitungen wo immer es im Bauteil erforderlich ist
  • Integration von Kanälen, über die Schmierung oder andere Stoffe zugeführt werden müssen
  • Zusammenführen von einzelnen konventionell hergestellten Bauteilen zu einem additiv gefertigten Metallbauteil, Stichwort Bauteilintegration.

 

Was immer wir auch (ausgehend von 3D-CAD-Daten) innerhalb kürzester Zeit zum metallischen Funktionsteil fertigen, das Ausgangsmaterial ist immer unser Pulver. Es ist kein Vormaterial als Block oder Zuschnitt notwendig, es bedarf keiner aufwendigen CAM-Programmierung und es werden keine Gusswerkzeuge benötigt. Diese Beispiele verdeutlichen die enorme Schnelligkeit der additiven Fertigung. Für unsere Kunden wird die damit einhergehende Kostenersparnis zum Wettbewerbsvorteil.

So wird die additive Fertigung gerade für innovative Unternehmen und Startups zu einem Marktvorteil, da ihre Produktideen schneller marktfähig werden. Dabei ist es unerheblich, ob anfänglich nur geringe Stückzahlen gewünscht sind oder die Bauteilgestaltung hochkomplex ist.

Wir als LIGHTWAY sind Vorreiter und Innovatoren der additiven Fertigung. Gleich mit dem ersten Auftrag sehen unsere Kunden beeindruckt die Vorteile des 3D-Metall-Drucks. Sie profitieren sozusagen in Höchstgeschwindigkeit von unserem Know-How als Hersteller und Dienstleister. Am Ende des Tages erreichen wir nicht nur eine hohe Kundenzufriedenheit. Wir tragen auch täglich dazu bei, die zahlreichen Vorteile der additiven Fertigung in den Köpfen von Entscheidern und Gründern zu verankern.

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