Home Industrie Niederländisches Marine-Konsortium zum 3D-Druck von Ersatzteilen für Schiffe gegründet

Niederländisches Marine-Konsortium zum 3D-Druck von Ersatzteilen für Schiffe gegründet

Ein kürzlich gegründetes, niederländisches Konsortium bestehen aus 27 Unternehmen der Schiffsindustrie, hat die Produktion von Ersatzteilen für Schiffe mittels 3D-Druck zum Ziel.

Das Projekt, geleitet von InnovationsQuarters, Havenbedrijf Rotterdam, RDM Makerspace und AEGIR-Marine, wird insgesamt 30 verschiedene Ersatzteile untersuchen und vier davon für die additive Fertigung auswählen. Dabei werden neben der technischen Realisierbarkeit auch wirtschaftliche Parameter in Betracht gezogen. Getestet sollen die ersten 3D-gedruckten Teile dann im Herbst werden, um sicherzustellen, dass diese mit den durch herkömmliche Methoden gefertigten Stand halten können. Ultimativ möchten die Konsorten eine Datenbank von Ersatzteilen aufbauen, die zum 3D-Druck geeignet sind.

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Hafen von Rotterdam

Robert van Herwaarden, General Manager von AEGIR-Marine Production:

“Innovation is one of our priorities, and we were already exploring 3D printing for our business. Joining this consortium was therefore a natural thing to do. I found that the selection of the final four products was a learning process by itself. What can be 3D printed? When is it profitable and what are the benefits?”

Die ersten Ergebnisse der Studie sollen während der Rotterdam World Port Days Anfang September enthüllt werden. Einen finaler Bericht wird auf der 3D Print Conference im Herbst 2015 in Rotterdam präsentiert.

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