Home Industrie Origin gibt neue Finanzierung und strategische Partnerschaft mit BASF bekannt

Origin gibt neue Finanzierung und strategische Partnerschaft mit BASF bekannt

Origin, eine neue offene Plattform für die additive Massenproduktion, gab heute bekannt, dass die von Jason Krikorian von DCM geleitete Series-A-Finanzierung 10 Millionen US-Dollar einbrachte. Zuvor hatte das Unternehmen von Floodgate, der Stanford University, Joe Montana und anderen Investoren 2,3 Millionen US-Dollar aufgebracht. Mit dieser Runde wechselt Jason Krikorian zu Mike Maples Jr. von Floodgate im Vorstand von Origin.

Das Unternehmen kündigte außerdem eine neue Partnerschaft mit BASF an, einem der größten Chemieproduzenten der Welt, um Material für Origins Plattform “Open Additive Production” zu entwickeln, die erweiterbare Software, modulare Hardware und erstklassige Materialien von BASF und anderen Partnern umfasst.

Bisher wurde die additive Fertigung von geschlossenen und unflexiblen Systemen dominiert, deren Material nur vom Druckerhersteller erhältlich ist. Selbst Systeme, die als “offene Materialien” bezeichnet werden, sind begrenzt. Die Materialien sind auf vorhandene Chemikalien beschränkt und durch den Druckprozess stark eingeschränkt. Origin stellt die additive Fertigung um und schafft ein offenes Ökosystem mit neuen Chemikalien, die Auswahlmöglichkeiten und Produktanpassungen ermöglichen, sodass Unternehmen die Nachfrage in ihrem Markt mit dem Material ihrer Wahl skalieren und bedienen können.

Die Partnerschaft zwischen Origin und BASF zeigt bereits Ergebnisse. In enger Zusammenarbeit mit BASF hat Origin im letzten Jahr ein neues Druckverfahren für die neuen Photopolymere der BASF entwickelt, das eine Kombination aus Oberflächengüte, mechanischer Festigkeit und Durchsatz erzeugt, die in der Branche unerreicht ist.

„Dies ist erst der Beginn unserer Partnerschaft mit BASF“, sagt Chris Prucha, CEO und Gründer von Origin. „Wir freuen uns darauf, mit BASF zusammenzuarbeiten, um neue Materialien auf den Markt zu bringen, die weit über das, was heute verfügbar ist, hinausgehen und die Additivproduktion in hohen Mengen erschließen. Unser offenes Netzwerk mit BASF und anderen Materialpartnern wird die Fertigung und die globalen Lieferketten grundlegend umgestalten.“

Mit dem flexiblen Druckverfahren von Origin und den neuen Photopolymeren von BASF können Kunden eine seltene Kombination aus Anpassung, Stärke und Durchsatz erzielen, die alles übertrifft, was auf dem Markt erhältlich ist. Teile wie dieses 21 x 21 x 114 mm große strukturierte Muster können schnell gedruckt und in einer Reihe von benutzerdefinierten Texturen und Farben nachgehärtet werden, wobei die für ein in hohen Stückzahlen gefertigten Teile erforderliche mechanische Festigkeit gegeben ist.

“Wir sind wirklich begeistert von Origins offener Plattform und investieren viel in diese Partnerschaft”, sagte Arnaud Guédou, Business Director von Photopolymer Solutions bei der BASF 3D Printing Solutions GmbH. “Wir planen, mit Origin zusammenzuarbeiten, um unsere Photopolymere und andere Zusatzstoffe zu optimieren, um eine Reihe neuer Optionen für Großserienhersteller zu schaffen.”

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