3D-gedruckter „Hans Wurst“ erklimmt Mount Everest

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In Zusammenarbeit mit 3D Activation schickt der Hamburger Künstlers Ruben Zickmann schickt seine 3D-gedruckte Kunstskulptur um die Welt. Erste Station war dabei der mit 8848 Metern höchste Berg der Erde, der Mount Everest. Somit hat erstmals ein 3D-gedrucktes Kunstwerk den Berg im Himalaya „erklommen“.

Ziel des Künstlers ist es, Menschen dazu zu animieren ihre eigene Kreativität einzusetzen und an dem Projekt teilzunehmen. Das Erlebnis soll dann in Form von Bildern oder auch einem Film festgehalten und über eine Webseite oder Social Media geteilt werden.

„Der Reisende wird selbst zum Akteur und hat als Vorlage nur den Grundgedanken die Skulptur in ihrer Umwelt zu fotografieren, welche Szenerie und Aktion er mit der Skulptur erlebt steht ihn frei, einzig die Fotos oder gar ein Film bleibt dann übrig und berichtet über das Erlebte“.

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Zickmann sieht aber gerade auch in der ersten Station der Skulptur eine weitere und weitaus herausforderndere Perspektive zum Projekt, bei der das Spektakuläre im Vordergrund steht und die Figur somit zum Zeugen des Erlebten werden lässt:

„Anders verhält es wenn ich mir eine Aufgabe zum Ziel nehme, dann versuche ich das Ziel mit Hilfe einer zweiten oder gar mehreren Personen zu erreichen, das kann eine Reise zum höchsten Punkt der Erde sein oder das Tauchen mit weißen Haien. Da es sich dabei um schwierig Aufgaben handelt besteht für mich der Reiz diese zu erreichen und als Beweis ein Bild oder Filmmaterial zu erhalten.“

Die von Zickmann entworfene „Hans Wurst“ Kunstskulptur wurde vom 3D-Druck-Dienstleister 3D Activation aus Wiesbaden am Formiga 3D-Drucker von EOS zum Leben erweckt. Für das SLS-Verfahren wurde das Kunststoffmaterial PA 2200 verwendet.

Nach dem Ausflug in luftige Höhen ging es für Hans Wurst weiter zu Stationen wie Hongkong, Shanghai, Seoul und San Francisco.

Derzeit ist er in Kanada unterwegs und reist anschließend weiter nach Namibia. Als spektakuläres nächstes Event ist ein Tauchgang mit weißen Haien geplant.

Ruben Zickmann plant derzeit auch die Einrichtung eine Facebook-Seite über welche Interessierte die Reise des Hans Wurst verfolgen und sich direkt an ihn wenden können, um selbst am Projekt teilzunehmen.