Home Praxis & Maker Josef Prusa: Verwendet für 3D-Druck statt STL das Format 3MF

Josef Prusa: Verwendet für 3D-Druck statt STL das Format 3MF

Josef Prusa ist eine wichtige Stimme in der 3D-Druck-Community. Ist der Entwickler hinter vielen Open Source 3D-Drucker und der Gründer von “Prusa Research”. In einem neuen Video ruft er dazu auf, dass das beliebte Datei-Format STL, welches im 3D-Druck oft eingesetzt wird, in Rente geschickt wird.

STL steht für “Stereolithographie” oder auch “Standard Triangulation/Tesselation Language”. Das Format wurde 1987 ertsmals von dem 3D-Drucker-Hersteller 3D Systems veröffentlicht. Seither hat es sich zu den wichtigsten Format im 3D-Druck-Bereich entwickelt.

Das STL-Format beschreibt die Oberfläche von 3D-Körpern mit Hilfe von Dreiecksfacetten. Laut Prusa sind STL-Dateien, die online bei Plattformen wie Thingiverse zur Verfügung gestellt werden, unvollständig und inkorrekt. Aus diesem Grund empfiehlt er den Einsatz des Open Source Formats 3MF.

3MF steht für 3D Manufacturing Format. Das XML-basierte Dateiformat wurde erstmal 2015 von dem 3MF Consortium vorgestellt. Im Vergleich zu STL verfügt 3MF viele Informationen, die für den 3D-Druck notwendig sind. So zum Beispiel Informationen zu Materialien, Farben und vieles mehr. Im Konsortsium sitzen namhafte Firmen wie Microsoft, HP, Netfabb, Dassault Systèmes, Autodesk, Shapeways, SLM Solutions und mittlerweile auch Stratasys, 3D Systems, Siemens PLM und Materialise.

Why STL is dead and 3MF is the future of 3D printing

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