Additive Industries expandiert mit neuer Zentrale

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Additive Industries, Hersteller des MetalFAB1 Systems zum 3D-Druck von Metallteilen, wird seinen Hauptsitz im April 2018 in eine neue und größere Niederlassung verlegen.

Mit dem Ziel bis 2022 zu einem der drei größten Hersteller von Metall-3D-Druckern zu zählen, hat Additive Industries die Übersiedlung in eine 7x größere Zentrale für das kommende Monat angekündigt. Die neue Niederlassung befindet sich ganz in der Nähe der aktuellen Unternehmensniederlassung in Eindhoven. Der neue Standort wird die Zentrale, Entwicklung sowie Systemfertigung und -überprüfung vereinen. Derzeit sind diese Bereiche auf zwei verschiedene Standorte in Eindhoven aufgeteilt.

Die neue Zentrale wird im renovierten ehemaligen Philips Electronics Gebäude eingerichtet und soll über die modernsten Standards sowie hohe Energieeffizienz verfügen. Die offizielle Eröffnung wird nach den Sommerferien stattfinden.

„We are proud to again move into a great example of Dutch industrial heritage where we have been able to preserve the great architecture of the past and simultaneously add a touch of modernism. This makes a fantastic home for a fast growing digital manufacturing technology company like us,“ sagt Daan A.J. Kersten, CEO von Additive Industries.

Zu den Kunden des Unternehmens zählt unter anderem die Airbus Tochter AP Works, welche bereits 2015 zu den Beta-Testern des MetalFAB1 3D-Druckers zählte.

MetalFAB1 3D-Drucker

Additive Industries hat mit der Entwicklung des MetalFAB1 3D-Druckers bereits 2012 begonnen. Es handelt sich dabei um ein System zur Additiven Serienfertigung auf industrieller Ebene. Das modulare System arbeitet mit der Technologie des pulverbettbasierten Laserschmelzens und verfügt unter anderem über mehrere Laser sowie ein Kalibrierungssystem das den gesamten Druckprozess überwacht.

MetalFAB1 additive industries 3d drucker 3d printer - Additive Industries expandiert mit neuer Zentrale

Weiters hat Additive Industries eine umfassende Software Plattform zum Betrieb des Systems entwickelt, die neben dem Druckprozess auch zur Qualitätskontrolle, Auftragssteuerung, Simulation und automatischen Prozessüberwachung eingesetzt werden kann. Laut eigenen Angaben soll das System eine 10-fach bessere Reproduzierbarkeit, Produktivität sowie Flexibilität im Vergleich zu ähnlichen Systemen bieten.

 

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