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General Electric eröffnet Fabrik der Zukunft

General Electric hat in South Carolina eine neue Fabrik eröffnet. Die neue Fabrik soll als Brücke zwischen Realität und Labor dienen und eine schnelle Fertigung verschiedenster Prototypen ermöglichen.

Nachdem der große Konkurrent von General Electric (GE), Siemens, schon lange auf 3D Druck setzt und erst kürzlich eine neue Fertigungsstätte dafür eröffnet hat, zieht GE jetzt nach. 75 Millionen Dollar hat das Unternehmen in die neue Fabrik investiert, die mit neuester Technik bestückt wurde. 80 Mitarbeiter arbeiten in der Fertigungsstätte, die eine Größe von ca 2 Fußballfeldern hat. Doch nicht nur Mitarbeiter gehen durch die Produktionshallen, auch ein Roboter ist dort unterwegs. Der Roboter ist mit LIDAR ausgestattet, dieselbe Technologie die Googles selbstfahrende Autos verwenden.

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Roboter mit LIDAR

Es sind natürlich verschiedenste 3D Drucker vorhanden, die alles Erdenkliche aus verschiedensten Materialien drucken können. Unteranderem ein 3D Drucker der keramische Faserverbundstoffe drucken kann – die anschließend in einem Ofen ausgehärtet werden. Die so gedruckten Bauteile sollen eine ähnliche Stabilität wie Metall aufweisen und zusätzlich weitere positive Eigenschaften.

We were able to run through 10 design iterations in just a few months and then ship the final version into production four months later.Normally it would take us a year.

Durch die neue Fabrik sollen aus CAD Zeichnungen schneller Prototypen gebaut werden, diese schneller getestet werden und das fertige Produkt schneller an die Kunden verkauft werden. Warum diese Eile ? Weil Zeit eine große Rolle spielt, wenn man zu langsam entwickelt, kann es durchaus sein, dass die Konkurrenz ein ähnliches Produkt auf den Markt bringt und die eigene Entwicklung umsonst war.

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QuelleGE Reports
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Dominik studiert derzeit Wirtschaftsinformatik an der TU-Wien. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich mit neuartigen Technologien und speziell mit 3D-Druck. In seiner Freizeit beschäftigt sich Dominik außerdem mit Embedded-Systems sowie deren Programmierung und ist außerdem ehrenamtlich bei mehreren Organisationen tätig.