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Evonik und NXT Factory stärken Zusammenarbeit im 3D-Druck

Das Chemieunternehmen Evonik und das amerikanische Start-up für 3D-Druck-Technologien NXT Factory mit Sitz in Ventura (Kalifornien, USA) stärken ihre Zusammenarbeit im Bereich der additiven Fertigung. In deren Rahmen wird Evonik sein ready-to-use Konzept zur Materialentwicklung für die QLS-Technologie von NXT Factory einsetzen, damit diese mit einem entsprechenden Materialportfolio am Markt etabliert werden kann.

QLS 350 steht für eine von NXT Factory entwickelte pulverbasierte 3D-Druck-Technologie, die auf eine patentierte Laserlichtquelle setzt. Diese Technologie ist für die vollautomatische und unüberwachte Fertigung rund um die Uhr ausgelegt. Sie ermöglicht damit das Potenzial von „Industrie 4.0“ völlig auszunutzen, indem sie die additive Fertigung vom Prototyping bis hin zu einer kleinen und mittleren Serienproduktion transferiert.

Die benutzerfreundliche Bauweise des Druckers zeichnet sich unter anderem durch fahrerlose Transportsysteme (FTS) aus, damit das Pulverbett außerhalb der Maschine abgekühlt und autonom zur Pulverentfernungsstation gebracht werden kann, was die Produktivität erheblich verbessert. QLS 350 wurde zudem für die Verarbeitung von Hochtemperaturwerkstoffen wie z. B. das Polyamid 613 (PA 613) von Evonik entwickelt.

Vielfältige Materialien im Einsatz

Evonik bündelt seine Kompetenzen im Bereich 3D-Druck im Innovationswachstumsfeld Additive Manufacturing. Der strategische Fokus liegt dabei auf der Entwicklung und Herstellung von ready-to-use Hochleistungsmaterialien entlang der wesentlichen Technologiestränge. Das Spezialchemieunternehmen plant die Vorstellung des Hochtemperatur-Polymerpulvers PA 613 auf der QLS 350-Plattform von NXT Factory im ersten Quartal 2020.

Der Markt für 3D-Druck boomt mit zweistelligen Wachstumsraten. Darin ist Evonik weltweit führend in der Herstellung von Polyamid 12-Pulvern (PA 12), die bereits seit über 20 Jahren in additiven Fertigungstechnologien zum Einsatz kommen. Neben dem PEEK-Filament und den PA 12-Pulvern gehören auch flexible PEBA-Pulver und Copolyester sowie eine ganze Reihe von Additiven wie Dispergiermittel, Fließverbesserer oder reaktive Modifikatoren zum Produktportfolio.

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