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Fraunhofer ILT und 6K Additive erstellen umfassende Ökobilanz für die additive Fertigung

6K Additive, ein Geschäftsbereich von 6K, einem Unternehmen in der nachhaltigen Produktion von technischen Werkstoffen für die additive Fertigung und Lithium-Ionen-Batterien, und das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT, eines der weltweit führenden Zentren für Auftragsforschung in der Laserentwicklung und -anwendung, gaben eine Zusammenarbeit zur Erstellung einer vollständigen Ökobilanz für die additive Fertigung bekannt.

In der Studie wird nachhaltig hergestelltes Ni718-Pulver von 6K Additive für ein industrielles Bauteil verwendet, das auf einer Laser-Pulverbett-Schmelzanlage hergestellt wird, um den Kohlenstoff-Fußabdruck vom Material über den additiven Herstellungsprozess und die Nachbearbeitung besser zu verstehen. Erste Ergebnisse der Studie werden auf dem Stand des Fraunhofer ILT in Halle 11, Standnummer 51, zu sehen sein.

„Es gibt widersprüchliche Ansichten zur additiven Fertigung hinsichtlich ihrer Umweltauswirkungen im Vergleich zur traditionellen Fertigung. Ziel dieser Studie ist es, faktische Daten zu analysieren, die uns helfen, die tatsächlichen Umweltauswirkungen des Drucks eines Metall-AM-Teils mit LPBF zu verstehen“, sagt Dr. Jasmin Saewe, Abteilungsleiterin Laser Powder Bed Fusion am Fraunhofer ILT. „Deshalb haben wir uns mit 6K Additive zusammengetan, die über eine bewährte Methode zur nachhaltigen Pulverherstellung verfügen.“

Die UniMelt-Plattform von 6K bietet vielfältige Nachhaltigkeitsvorteile wie keine andere Materialproduktionsplattform auf der Welt. 6K Additive hat bereits zwei Ökobilanzprojekte für Titan- und Nickelpulver veröffentlicht. Diese Studie wurde von Foresight Management durchgeführt, einem unabhängigen Unternehmen, das die Umweltauswirkungen im Zusammenhang mit der Produktion von druckbaren Metallpulvern quantifizierte und speziell die Zerstäubungstechnologie von 6K Additive verglich. Es wurde festgestellt, dass das UniMelt-Verfahren von 6K für Ni718-Pulver mindestens 91 % weniger Energie und 92 % weniger Kohlenstoffemissionen als herkömmliche Verfahren verursacht. Die unabhängige Studie kann hier heruntergeladen werden.

Frank Roberts, Präsident von 6K Additive, fügte hinzu: „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Jasmin und ihrem Team am Fraunhofer ILT bei dieser Studie. Unsere frühere Studie hat die Umweltvorteile unserer UniMelt-Technologie gegenüber der Zerstäubung deutlich herausgestellt, aber diese Zusammenarbeit geht noch einen Schritt weiter und beleuchtet den gesamten AM-Prozess. Der Markt hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben, und die Ergebnisse dieser Studie werden den Kunden die Mittel an die Hand geben, um echte Lösungen zu finden und Unternehmen auf dem Weg zur Kohlenstoffneutralität zu unterstützen.“

6K Additive ist Hersteller von AM-Pulver aus nachhaltigen Quellen und bietet eine ganze Reihe von Premium-Pulvern an, darunter Nickel, Titan, Kupfer und Refraktärmetalle wie Wolfram und Rhenium. Das firmeneigene UniMelt-System ist das weltweit einzige Mikrowellenplasmasystem im Produktionsmaßstab mit einer äußerst gleichmäßigen und präzisen Plasmazone ohne Verunreinigungen und hohen Produktionsdurchsätzen. Unternehmen, die an einer Zusammenarbeit mit 6K Additive hinsichtlich ihrer spezifischen Pulveranforderungen interessiert sind, werden dringend gebeten, die Website von 6K Additive zu besuchen.

Mehr über 6K Additive finden Sie hier, und mehr über Fraunhofer ILT finden Sie hier.

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