Home Industrie XJet stellt neues 3D-Druck Keramikmaterial Alumina vor

XJet stellt neues 3D-Druck Keramikmaterial Alumina vor

XJet Ltd. hat auf der Fachmesse Formnext das Keramikmaterial Alumina für die additive Fertigung vorgestellt.

Nach einem gründlichen Austausch mit Industrieexperten wurde Alumina aufgrund seiner umfassenden Verwendung als technischer Keramikwerkstoff und der deutlichen Marktnachfrage nach Teilen mit den Vorteilen der NPJ-Technologie (NanoParticle Jetting™) von XJet für die Entwicklung ausgewählt.

Alumina hat eine sehr gute elektrische Isolationsfähigkeiten. Das Material hat ebenfalls eine extrem hohe mechanische Festigkeit, eine hohe Druckfestigkeit und eine große Härte. Gegenüber Zirkonoxid hat Alumina eine geringere Verschleißfestigkeit, sodass es sowohl vor als auch nach dem Brennen einfach maschinell bearbeitet und veredelt werden kann.

Markteinstieg in Italien

XJet gab auch seinen Einstieg in den italienischen Markt mit einem neuen Carmel 1400 AM System bekannt, das vor Ende des Jahres bei Beam-IT, Italiens größtem auf additive Fertigung spezialisierten Unternehmen, installiert werden soll. Mit diesem Auftrag hat XJet seine Präsenz auf sieben Länder ausgedehnt. 2019 soll die Anzahl noch weiter steigern.

„XJet ist stets bestrebt, diese Technologie weiterzuentwickeln und den Markt für additive Fertigung zu bedienen,” sagt Hanan Gothait, CEO von XJet. „Unsere Investition von über 10 Millionen US-Dollar in ein Zentrum für additive Fertigung, das vor kurzem eröffnet wurde, ist ein Beleg für dieses Bestreben. Das Zentrum ist die größte Einrichtung, die ausschließlich der Entwicklung neuer Materialien und Anwendungen zur additiven Fertigung von Metall- und Keramikteilen gewidmet ist. Die Entwicklung des neuen Aluminamaterials konnte in den letzten Wochen durch die Verfügbarkeit spezieller Systeme für diesen Zweck beschleunigt werden. Obwohl die NanoParticle-Jetting-Technologie von XJet selbst einzigartig ist und wesentliche Vorteile liefert, prüfen wir jeden Teil des Prozesses auf neue Möglichkeiten, um Grenzen auszuloten – von der Hardware bis zur Materialchemie und darüber hinaus.”

Im Mittelpunkt dieser Entwicklungen stehen laut Gothait die Stützmaterialien. Überhänge und Hohlräume werden beim NPJ-Bauprozess von einem löslichen Stützmaterial getragen, das vor kurzem für das demnächst erhältliche Edelstahlmaterial entwickelt wurde. Feine Details und komplexe Geometrien können ohne das Risiko produziert werden, diese bei der Reinigung und der Entfernung der Stützstrukturen zu beschädigen.

Der Artikel basiert auf eine Pressemitteilung von XJet

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