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US Army investiert in 3D Bioprinting

Die Forschungsabteilungen der US Army haben ein hohes Forschungsbudget um die Technik der Streitkräfte zu verbessern. So wird nicht nur in die Entwicklung neuer Waffen investiert, sondern auch in andere Bereiche. So wird u.a. im Medizin-Bereich geforscht.

10 bis 30 % der Kriegsverletzungen sind Verbrennungen. Aus diesem Grund wurden auch in den letzten Jahren die Kampfanzüge immer weiter verbessert und perfektioniert. Somit überleben immer mehr Soldaten Verbrennungen. Diese sind jedoch schwer zu behandeln und schädigen die Haut dauerhaft.

Deswegen hat 2008 das Verteidigungsministerium das Armed Forces Institute of Regenerative Medicine (AFIRM) gegründet. In diesem sollen neue Methoden gefunden werden um diese Verletzungen zu behandeln. Es wird u.a. in 3D Bioprinting investiert um die verbrannte Haut zu rekonstrukturieren.

Forscher scannen zunächst die verbrannte Haut ein und erstellen eine 3D-Karte der Verletzungen. Für die künstlicher Erstellung der Haut wird eine Art Tintenstrahldrucker verwendet. Dieser verwendet Patronen mit zwei Typen von Hautzellen (Fibroblasten und Keratinozyten). Der Computer erkennt an welcher Stelle die Zellen verwendet werden müssen. So werden die tiefen Hautschichten mit Fibroblasten wiederhergestellt und die obersten Schichten werden mit Keratinozyten rekonstruiert.

Frühe Forschungsergebnisse sind sehr vielversprechend, denn 3D Bioprinting ermöglicht eine angepasste Lösung für jede Person. Weiters werden auch der 3D-Druck von Organen, Gefäßen und andere Körperteile erforscht. Die von verschiedenen Institutionen des Verteidigungsministerium finanzierte Initiative wird von 30 Universitäten, Krankenhäuser und andere Partner unterstützt.

Gastbeitrag: David Gotsch
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(C) Picture: AFIRM

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