Hamburg investiert € 30 Millionen in 3D-Druck und Nanotechnik

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Die Stadt Hamburg investiert in den nächsten fünf Jahren über € 30 Millionen in Forschungseinrichtungen, die sich den Themen 3D-Druck und Nanotechnologie widmen. Dazu wurden vergangene Woche entsprechende Standortvereinbarungen mit der Forschungsorganisation Fraunhofer unterzeichnet.

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist eine der führenden Organisationen für angewandte Forschung in Europa. Anfang 2018 wurden nach Verhandlungen mit Bund und Ländern zwei Top-Forschungseinrichtungen aus Hamburg in die Fraunhofer-Familie überführt: Das LZN Laser Zentrum Nord GmbH wurde als Fraunhofer-Einrichtung für Additive Produktionstechnologien (IAPT) eingegliedert und das Centrum für Angewandte Nanotechnologie (CAN) wurde als neue Außenstelle in das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung (IAP) integriert. Das IAPT und das Fraunhofer CAN sind wichtige Zentren beim Ausbau des Forschungs- und Innovationsstandortes Hamburg im Bereich der Zukunftsthemen 3D-Druck und Nanotechnologie.

“Mit dem Fraunhofer IAPT und dem Fraunhofer CAN verfügen wir über zwei herausragende Einrichtungen, die durch die Überführung in die Fraunhofer-Gesellschaft noch mehr Schlagkraft entwickeln werden,“ sagt Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz. Der Ausbau der Fraunhofer-Aktivitäten dokumentiert die noch junge, aber sehr erfolgreiche Zusammenarbeit Hamburgs mit der Fraunhofer-Gesellschaft.

Durch die Eingliederung des LZN Laser Zentrum Nord GmbH in die Fraunhofer-Gesellschaft entsteht in Hamburg ein Kompetenzzentrum für Additive Fertigung. Mit angewandten Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen will man diese innovative Fertigungstechnologie weiterentwickeln. Denn gerade die Übertragung von Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung in marktfähige Produkte spielt eine wichtige Rolle.

„Hamburg ist auf dem besten Weg, ein führender Standort für Forschung und Innovation in Europa zu werden. Mit den Bereichen 3D-Druck und Nanotechnologie haben wir Zukunftsfelder erschlossen, die wesentliche Innovationstreiber und Entwicklungsmotoren für unsere Stadt sein werden”, fügt Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank.