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GT-Moto setzt auf 3D-Druck bei Motorrad-Herstellung

Das in Texas ansässige Motorradgeschäft GT-Moto, welches sich auf personalisierte Motorräder spezialisiert hat, nutzt seit kurzer Zeit 3D-Drucktechnologien, um sowohl den Design- als auch den Entwicklungsprozess für innovative Motorräder zu optimieren.

Der Einsatz von 3D-Drucktechnologien erlaubt es dem GT-Moto-Team nach Aussage der Inhaberin Sofi Tsingos, immer kreativere Lösungen sowie Möglichkeiten für Motorraddesigns zu erforschen. Weiters verringert der Einsatz solcher Technologien die Bearbeitungs- sowie auch die Produktionszeiten.

Schon als kleines Kind entwickelte Tsingos eine Leidenschaft für Motorräder, während die heutige Unternehmensinhaberin mit diversen alten Motorrädern und Ersatzteilen im Flugzeugwartungsgeschäft ihres Vaters spielte. Während der Krebsbehandlung ihres Vaters bauten sie gemeinsam ein personalisiertes Motorrad. Diese Erinnerung war der Hauptgrund für die Eröffnung des Unternehmens und Anlass für die jährliche Verlosung eines Motorrads, um Geld für die Krebsforschung zu sammeln.

Nach einigen Jahren an Erfahrung im Motorrad-Bau setzt Sofi Tsingos nun auf 3D-Druck. Dieser ermöglichte es GT-Moto bereits eine Reihe an Prototyping- und Designhürden zu überwinden. Ebenso ist es durch den Einsatz von 3D-Druck nun möglich, mehrere Versionen einer Komponente herzustellen, um die optimale Passform sowie Funktion zu finden.

Anfänglich nutzte GT-Moto einen Robo R1+ 3D-Drucker. Dieser 3D-Drucker von der in Kalifornien ansässigen Firma Robo hat ein Bauvolumen von 254 x 228,6 x 203,2 mm und ist mit einer Reihe von Filamenten kompatibel. Nun stieg GT-Moto auf das neuere Hochleistungsmodell Robo R2 um und nutzt hauptsächlich Kohlefaser-PLA-Filament.

„Der 3D-Druck macht es wirklich einfach, Ideen aufzunehmen und sie innerhalb weniger Stunden zu einem physischen Produkt zu machen, das auf dem Motorrad platziert werden kann“, erklärt Tsingos. „Da wir dies in unserem Geschäft tun konnten, müssen wir uns nicht mehr mit den hohen Kosten und den langsamen Vorlaufzeiten für Outsourcing-Jobs befassen. Außerdem wurde viel Zeit gespart, da während der Prototyping-Phase nicht ständig kommuniziert werden musste.“

Neben dem Bonus der geringeren Materialverschwendung ermöglicht es der Robo R2 3D-Drucker nicht nur Prototypen herzustellen. Aufgrund der hohen Qualität des 3D-Drucks können die 3D-gedruckten Komponenten nun direkt für die Motorradherstellung genutzt werden.

„Die Technologie wird einen großen Unterschied machen, wie viele Metallteile bei uns in den Müll kommen“, erzählt die Unternehmensinhaberin. „Und wie viele Stunden und Stunden werden damit verbracht, etwas zu bauen, nur um herauszufinden, dass es Müll ist. Ich denke, dass die 3D-Drucker von Robo die Spielregeln verändern [wird].“

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