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US Navy hat Auftrag an MTI vergeben für Raketenrestaurierung mithilfe von 3D Druck

Seit 1990 gibt es in Amerika das Trident D5 System für den Start von ballistischen Raketen aus U-Booten. Die Raketen müssen jedoch 2042 ausgemustert werden und das MTI (Metal Technology) hat einen Forschungsauftrag für die Restaurierung dieser Raketen mittels 3D Druck und anderen neuen Verfahren erhalten.

Die Trident D5 (auch als Trident II oder UGM-133 bezeichnet) wurde ab 1990 von Lockheed Martin gebaut. 2015 wurden die Raketen aufgerüstet und somit ihre Einsatzdauer bis 2042 sichergestellt. Jetzt hat das MTI vom SBIR (Forschungsabteilung der US Navy) den Auftrag zum Erforschen von 3D Druck für den Einsatz bei Raketenrestaurierungen bekommen.

In der ersten Projektphase geht es darum, zu demonstrieren wie die Fertigung vereinfacht werden kann.  Vorerst beschränken sich die Versuche auf Niobium, Tantal und Molybdän. Dabei gibt es allerdings hohe Anforderungen an die Qualität. So sollen die gefertigten Teile Temperaturen von über 3.200 Fahrenheit überstehen und einem Druck von 550psi mindestens 10 Minuten standhalten.

Möglicherweise ergeben sich neue Verfahren für den Druck von Metall durch die Forschung in diesem Bereich. Auf jeden Fall ist der 3D Metalldruck speziell für den Einsatz von Kleinserien besonders gut geeignet – ob Bauteile allerhöchste Güte so gefertigt werden können wird sich durch diesen Forschungsauftrag zeigen.

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