Home Materialien Weltweit erster 3D Druck mit Lichtleitern geglückt

Weltweit erster 3D Druck mit Lichtleitern geglückt

Der erste Schritt für die Fertigung von individuellen Lichtobjekte aus Lichtwellenleitern, die in sich leuchten und dies ohne herkömmliches Leuchtmittel.

Dem Wiener Unternehmen AKEMI – Rethinking Light GmbH ist es erstmals gelungen, ein eigens entwickeltes Filament aus Glaslichtleitern in einem additiven Fertigungsverfahren zu verarbeiten. Dies ist der erste Schritt zur Vision von 3D gedruckten Lichtlandschaften, die die Atmosphäre und das Lichterleben in Innenräumen neu definieren.

Individuelle Lichtobjekte und ganze Lichtlandschaften, die in sich – ohne direktes Leuchtmittel – Licht abgeben und es ermöglichen, die Gestaltung und das Erleben von Räumen neu zu denken, sind das Ziel des Wiener Start-Up AKEMI – Rethinking Light GmbH.

Gefördert durch die Wirtschaftsagentur Wien, hat das Unternehmen in zweijähriger Entwicklungsarbeit ein 3D-druckfähiges Filament aus optischen Glasfasern entwickelt, das mit einer speziell adaptierten und entwickelten Endlosfaserdrucktechnologie zu dreidimensionalen Objekten verarbeitet werden kann und dabei die lichtleitenden Eigenschaften der Fasern erhält.

Bis zur Markteinführung müssen jedoch noch einige weitere Entwicklungsschritte gesetzt werden, um Material sowie Materialkombinationen zu testen und den Prozess der Verarbeitung weiter zu verbessern.

Diese Entwicklung ist ein wichtiger Teilschritt zur großen Vision von AKEMI, das Lichterlebnis in Räumen neu zu denken. Dieses wird mittels einer neuartigen Sonnenlichttechnik erfolgen, die Licht in Innenräume bringt, welche bisher gar nicht oder nur ungenügend mit natürlichem Licht versorgt wurden. Dazu Heike Stuckstedde, Gründerin von AKEMI:

„Sonnenlicht ist ein Lebens- und Gesundheitselixier, das viele Vorgänge in unserem Körper steuert und ermöglicht. Durch verdichtete Bauweisen, große Bürokomplexe und Einkaufszentren, ist dies in vielen Räumen nicht mehr möglich und wir erhalten nicht genug Tageslicht.“

Zur Umsetzung der einzelnen Forschungs- und Entwicklungsprojekte führt AKEMI derzeit Gespräche mit potenziellen strategischen Partnern und Investoren und sucht weitere Teammitglieder aus den Bereichen Physik, Biologie und Marketing. Die engagierte Gründerin Heike Stuckstedde lädt dazu ein, sich beim ihr zu melden:

„AKEMI ist ein offenes Unternehmen und jeder, der uns in dieser spannenden Mission unterstützen und seinen Teil zur Verbesserung unserer Lebensqualität und der substanziellen Energie- und CO2-Einsparung leisten kann, ist willkommen – kontaktieren Sie uns gerne!“

Der Artikel basiert auf einer Pressemitteilung von AKEMI.

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