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Stratasys stellt neue Materialien für die SAF-Technologie vor

Der 3D-DruckerHersteller Stratasys baut sein Ökosystem an Materialien weiter aus und bietet Kunden eine Vielzahl von Optionen für 3D-Drucktechnologien und -lösungen. Das Unternehmen kündigte nun neue Materialien für die 3D-Drucker Stratasys H350 und Stratasys Origin One an, sowie eine neue Origin Open Material License (OML) für Origin One.

Der 3D-Drucker H350 von Stratasys mit der SAF-Technologie wurde speziell entwickelt für die Massenproduktion gebrauchsfertiger, konsistenter Bauteile und um den Produktionsablauf individuell anpassen und steuern zu können. Anfänglich nutzt die H350 das nachhaltige Material High-Yield PA11, das zu 100 % aus Rizinusbohnen biologischen Ursprungs gewonnen wird. Darüber hinaus ist ab 2022 für die H350 auch PA12 (auch bekannt als Nylon 12) erhältlich. PA12 bietet Formstabilität, chemische Beständigkeit und Schlagfestigkeit. Es wurde für verschiedene Drucktechnologien der additiven Fertigung verwendet, um Werkzeuge, Vorrichtungen und funktionsfähige Endprodukte herzustellen.

Stratasys hat sein Ökosystem aus Materialien ausgeweitet, es gibt nun zwei neue Materialien von Henkel für Origin One von Stratasys. Stratasys Dura56 von LOCTITE ist ein langlebiges, schlagfestes Photopolymer mit außergewöhnlicher Oberflächenqualität und geringen Kosten pro Kilo. Das Material wurde für Anwendungen mit hohem Materialverbrauch und für funktionale Anwendungen entwickelt, bei denen Ästhetik und Robustheit entscheidend sind. Dura56 ist ideal für Endbauteile wie Gehäuse, Bauteile mit Passungsmerkmalen oder Oberflächen der Klasse A.

„Gemeinsam mit Stratasys freuen wir uns, das neue Material Dura56 vorzustellen. Es ist so gestaltet, dass es die spezifischen Anforderungen der Kunden von Stratasys erfüllt und Drucktechnikern mehr Effizienz bietet“, sagte Cindy Deekitwong, Global Head of Marketing bei Loctite von Henkel, einem weltweit führenden Anbieter industrieller Klebstofflösungen. „Wir werden auch in Zukunft gemeinsam Innovationen vorantreiben und leistungsstarke Photopolymere liefern, mit deren Hilfe Ingenieure in einer Vielzahl von Branchen das volle Potenzial der additiven Fertigung für Endbauteile ausschöpfen können.“

Das zweite Material für den Drucker Origin One ist LOCTITE 3D IND405 Clear, ein eingliedriges, halbstarres, transparentes Photopolymerharz mit glatter Oberflächenbeschaffenheit, guter Schlagfestigkeit und Dehnung, das sich für den 3D-Druck eignet. Mit IND405 gedruckte Bauteile können durch Polieren eine optisch transparente Oberfläche erhalten. Das Material kann maschinell bearbeitet, geklemmt und poliert werden und eignet sich bestens für mikrofluidische Geräte und Führungsüberzüge. Seine Eigenschaften sind am ehesten vergleichbar mit ungefülltem Polypropylen.

Außerdem führt Stratasys seine Origin Open Material License (OML) für das System Stratasys Origin One ein, das voraussichtlich noch in diesem Jahr ausgeliefert wird. Mit dem Software-Toolkit von Origin OML können fortgeschrittene Druckanwender und Materialunternehmen kundenspezifische Arbeitsabläufe und neue Materialien entwickeln, sie in der Betaphase testen und mit ihnen experimentieren. Nutzer von OML können Licht, Temperatur, Kraft, Geschwindigkeit und Druck schichtweise steuern und haben so die optimale Kontrolle über den Druckvorgang. Mithilfe von OML können Materialunternehmen und intensive Nutzer Iterationen von Materialformulierungen beschleunigen und Produkte innerhalb weniger Wochen statt mehrerer Jahre auf den Markt bringen.

Artikel basiert auf einer Pressemitteilung von Stratasys.

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David ist Redakteur bei 3Druck.com.