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CDM:Studio verwendet 3D-Druck für den Modellbau eines Haies

CDM:Studio ist ein Modellierstudio in Perth, Westaustralien, das hauptsächlich von Museen, Bauunternehmen, Architekten und Designern beauftragt wird. Das Team des Studios hat sich durch seine Expertise, Erfahrung und Fähigkeit, historische Tiere lebendig werden zu lassen, für die Gestaltung der neuen Ausstellung „Sharks“ im Australian Museum in Sydney qualifiziert.

Das Studio verwendet den BigRep ONE, um schnelle Prototypen und schnellen Druck zu ermöglichen und die Produktionszeiten zu verkürzen. Es bietet auch Dienstleistungen auf SLA-Maschinen und auf einer fünfachsigen CNC-Maschine an und hat umfangreiche Kenntnisse in der Herstellung von Formen und Modellen. Das Studio arbeitet an kreativen Projekten und löst Probleme für seine Kunden durch mehr als nur 3D-Druck. Eines ihrer neuesten Projekte war die Gestaltung von Shark-Modellen für die Ausstellung im Australian Museum in Sydney, bei der sie sich der Herausforderung stellen mussten, Haie mit minimalen Referenzen nachzubilden.

Mittlerweile werden Objekte digital in einem 3D-Modellierprogramm namens ZBrush entworfen. Imeer häufiger arbeitet das Studio mit Mussen zusammen, für die Teile eins-zu-eins additiv gefertigt werden. Dabei werden die Teile mit allen möglichen Techniken und Methoden bearbeitet, weil Kunden nicht einfach additiv gefertigte Gegenstände kaufen. Es sind keine Produkte für Endverbraucher.

Die Schwierigkeiten beim Entwerfen von Haien

Alle von CDM:Studio hergestellten Haie sind in Teilen Australiens heimisch. Es gab also Proben, Zähne und Fotos. Allerdings gibt es das Problem, dass niemand einen Hai aus dem perfekten Winkel fotografiert. Man braucht deshalb ein gutes Verständnis für Anatomie, um die richtigen Proportionen abzuleiten. Die perfekte Form ist also gar nicht so leicht zu finden.

In der Ausstellung gibt es unter Anderen einen prähistorischen Vorfahren der Haie, den sogenannten Helicoprion. Außer einer fossilen Zahnspirale konnte das Team nichts über das genaue Aussehen finden. Aber das Modell bildet den neuesten wissenschaftlichen Stand zu diesem Wesen ab. Dann gibt es noch einen Hai, der tief im Ozean lebt, und von dem es unglaublich wenige Fotos auf der Welt gibt. Teilweise gab es also kaum Referenzen. Laut Jason Kongchouy, Studio Manager und Senior Fabricator bei CDM:Studio, war es „trotzdem spannend, das Ganze in einem physikalischen Modell zu realisieren“.

Auf die Auswahl kommt es an

Die Ausstellungsstücke wurden mit BigRep PRO-HT gedruckt und mit Epoxidharz und Glasfaser verstärkt, weil sie möglicherweise von Menschen in der Ausstellung angefasst werden. Doch in Zukunft sollen die Modelle nicht nur in Australien zu sehen sein. Nach Angaben des Teams könnten nach dem Ende der Ausstellung in Sydney auch weitere Destinationen folgen.

„Wenn die Ausstellung in Sydney vorbei ist, könnte sie möglicherweise nach Amerika oder Europa kommen. Ihr könnt sie also hoffentlich eines Tages besuchen“, schließt Kongchouy ab.

Mehr über CDM:Studio finden Sie hier.

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