Home 3D-Drucker 3DTouch stellt MakerBots Replicator in den Schatten

3DTouch stellt MakerBots Replicator in den Schatten

Der neue 3D-Drucker von MakerBot begeisterte nicht nur die CES 2012 Besucher. Als großes Highlight wurde dabei der große Bauraum des MakerBot Replicators beworben. Ob er den Ruf als Large-Format 3D-Printer halten kann ist allerdings fraglich. 

Mit einer maximalen Größe von 22,5 x 14,5 x 15 cm (bis zu 5 Liter Material) soll der Replicator zukünftig „Big Things“ produzieren. Während Bre Pettis noch mit voller Begeisterung den neuen 3D-Drucker mit dem vergrößerten Bauraum präsentiert, meldet sich Bits From Bytes mit deren vor wenigen Monaten vorgestellten 3D-Printer 3DTouch zurück.

3DTouch druckt bis zu dreimal größere Objekte

Tatsächlich verfügt der zur 3D-Systems Gruppe gehörente 3DTouch mit 27 x 27 x 21 cm über einen etwa dreimal so großen Bauraum (in Volumen) wie der Replicator. Auch verfügt das um wenige Monate ältere Modell ebenfalls über ein Touchscreen Display und kann im Gegensatz zum MakerBots neuestem Modell gar drei anstelle von zwei Druckköpfen verwenden. Je mehr Druckkopfe man jedoch in seinem 3DTouch verbaut desto kleinere Objekte spuckt der Drucker aus.

Den Unterschied merkt man allerdings auch im Preis. Mit einem plus von etwa 1000€ ist das Grundmodell des 3DTouch auch deutlich teuerer als das Pendant von MakerBot.

Auch der deutsche Fabbster druckt größer

Doch auch bei den low-cost Modellen könnte der Replicator künftig starken Gegenwind spüren.
Ein neuer deutscher 3D-Drucker mit dem Namen Fabbster verspricht um 1500€ Objekte bis zur Größe 23x23x21 cm.

Vorstellung des MakerBot Replicators:

3DTouch in Action:

Links:

(c) Fotos: Screenshots von Makerbot.com und 3DSystems.com

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