Home Industrie Materialise erweitert CO-AM-Plattform mit sieben neuen Technologiepartnern und Magics-Integration

Materialise erweitert CO-AM-Plattform mit sieben neuen Technologiepartnern und Magics-Integration

Mit neuen Partnern werden die technologischen Möglichkeiten vom Design bis zur Nachbearbeitung ausgebaut, während über die Magics-Integration Datenvorbereitung und Workflow-Automatisierung hinzukommt.

Materialise, ein Spezialist für Software– und Servicelösungen für den 3D-Druck, gab bekannt, dass sieben weitere Technologiepartner der CO-AM-Plattform beigetreten sind. Dadurch stehen nun Möglichkeiten zur Automatisierung von Design- und Pre-Print-Aufgaben sowie Unterstützung bei Fertigung, Nachbearbeitung und Rückverfolgbarkeit 3D-gedruckter Bauteile zur Verfügung. Ferner wurde Materialise Magics in CO-AM integriert, einschließlich dem Workflow-Automation-Modul.

Offene Ökosysteme grundlegend und notwendig

„Mit diesen neuen Partnerschaften wächst die CO-AM-Gemeinschaft weiter. Wir bieten die erste Softwareplattform, die einerseits alle Prozessschritte der additiven Fertigung umfassend abdeckt und gleichzeitig als offenes Ökosystem für die AM-Branche zur Verfügung steht“, sagt Bart van der Schueren, CTO von Materialise. „Zusammenarbeit ist der Schlüssel, um das Potenzial der Additiven Fertigung auszuschöpfen und unseren Kunden einen nahtlosen Zugang zu einer breiten Palette von Softwaretools zu bieten, mit denen sie jeden Schritt ihres 3D-Druckprozesses planen, verwalten und optimieren können.“

Mehr als zehn Unternehmen haben sich seit dem Start der CO-AM-Plattform im Mai 2022 bereits als neue Technologiepartner angeschlossen. Hierzu zählen: Trinckle, Twikit, Additive Marking, SLM Solutions sowie AMT, DyeMansion und PostProcess.

Die Materialise CO-AM-Plattform bietet den Raum für Innovation und gemeinschaftliche Entwicklung sowohl für die AM-Lösungsanbieter als auch die produzierenden Unternehmen. Durch die offene Architektur der Plattform haben Fertigungsunternehmen einen direkten Zugriff auf unterschiedliche Hardware-Technologien und ihre bevorzugten Software-Tools von Materialise und anderen Softwareanbietern. Die CO-AM-Community kann gemeinsam Lösungen für die End-to-End-Fertigungsplattform entwickeln, sodass Wettbewerbsvorteile für jedes einzelne Unternehmen geschaffen und ganze Branchen gestärkt werden.

Kunden aus den großen Fertigungsbranchen wie Luft- und Raumfahrt, Automotive, Konsumgüter, Medizintechnik und Energieversorgung greifen immer auf die neuesten Innovationen der additiven Fertigung zu und können diese nahtlos anbinden und integrieren.

Alle Bereiche der AM-Fabrik miteinander verbinden und automatisieren

„Die End-to-End-Konnektivität von CO-AM bietet unseren Partnern und Kunden erhebliche Vorteile“, erläutert Vishal Singh, Senior Director für CO-AM. „Der Vorteil für unsere Partner liegt auf der Hand: Sie verbinden Ihre Applikationen mit der CO-AM-Plattform und erreichen neue Endkunden viel effizienter. Gleichzeitig profitieren unsere Kunden von der einheitlichen Bedienoberfläche für alle Lösungen, sowohl von Materialise als auch von unseren Partnern.“

Für produzierende Unternehmen rückt die additive Fertigung mehr und mehr in den Fokus für die individualisierte Massenfertigung. Parallel müssen aber auch wiederholbare Qualitätsstandards erreicht und manuelle Prozessinteraktionen minimiert werden.

Durch die sieben neuen Technologiepartner löst Materialise das Leistungsversprechen ein, alle Schritte des AM-Prozesses miteinander zu verbinden und zu automatisieren. Mit den neu hinzugekommenen Lösungen lassen sich Design, Beschriftung, Maschinenüberwachung und Nachbearbeitung automatisieren. Die CO-AM-Plattform bietet Nutzern die Flexibilität, einen exakt auf ihre Unternehmen zugeschnittenen Prozess zu entwickeln. Hierfür steht eine ständig wachsende Zahl von Tools zur Unterstützung für jeden Schritt im AM-Workflow zur Verfügung, aus denen die jeweils bevorzugte Lösung ausgewählt werden kann.

CO-AM-Integration und Workflow-Automatisierung mit Magics 26

Materialise hat auch die CO-AM-Integration von Magics 26, der branchenführenden Daten- und Bauvorbereitungssoftware, erweitert. Dadurch wird die Rückverfolgbarkeit für die Nutzer verbessert: AM-Prozesse lassen sich über den gesamten Workflow – von der Datenvorbereitung über die Design-Iterationen bis hin zum fertig gedruckten Bauteil – überwachen und optimieren.

Das neue Workflow-Automation-Modul für Magics bietet außerdem Standardskripte zur Automatisierung allgemeiner Bauvorbereitungsprozesse. Für die Automatisierung von speziellen AM-Operationen können Skripte auch angepasst und automatisiert werden.

„Mit der Workflow-Automatisierung und der tiefen Integration von Magics in CO-AM wird eine digitale Verbindung zwischen Daten- und Bauvorbereitung sowie dem gesamten AM-Workflow hergestellt“, sagt Egwin Bovyn, Product Line Manager für die Magics 3D Print Suite bei Materialise. „Das ist ein wichtiger Schritt zur Datenverwaltung innerhalb von CO-AM über alle Technologien hinweg. Gleichzeitig werden Produktionskosten gesenkt und der AM-BetrIeb effizienter gestaltet.“

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