Home Industrie 3D-Drucken von Schaumbeton: Untersuchung von Produktionstechniken

3D-Drucken von Schaumbeton: Untersuchung von Produktionstechniken

Die Autoren V. Markin, G. Sahmenko, V.N. Nerella, M. Nather und V. Mechtcherine beschäftigen sich in “Investigations on the foam concrete production techniques suitable for 3D printing with foam concrete” mit Produktionstechniken für den 3D-Druck mit Schaumbeton.

Beton im 3D-Druck wird immer ein wichtigeres Feld. Diverse Unternehmen beschäftigen sich mit dem Bau von Häusern oder andere Bauten mit 3D-Druck. So haben wir erst kürzlich über eine 500 Meter lange Mauer berichtet, die von dem chinesischen Spezialisten Winsun gedruckt wurde. Auch das dänische Unternehmen COBOD hat sich in den letzten Jahren auf den 3D-Druck von Häusern spezialisiert. So hat die Firma mehrere Aufträge in Saudi-Arabien gewonnen um den Wohnmangel zu bekämpfen.

Es ist daher auch verständlich, dass sich die Wissenschaft und weitere Forschungsunternehmen mit dem Gebiet beschäftigt. Erst kürzlich konnte gezeigt werden, dass der Druck mit Beton den CO2-Ausstoß reduzieren kann. In der aktuellen Forschungsarbeit beschäftigten sich die Wissenschaftler mit verschiednen Betonmischungen und der effizienten Anwendung.

Die Forscher erinnern uns jedoch daran, dass der 3D-Druck in der Bauindustrie noch “in den Anfängen” steckt, aber können schon mehrere Vorteile bei der arbeit mit Schaumbeton auflisten. So kann u.a. das Materialgewicht verringert sowie eine bessere Wärmedämmung erreicht werden.

Die Arbeit der Wissenschaftler wurde unter einer freien Lizenz veröffentlicht und ist somit kostenlos online abrufbar.

Bei schaumbeton ist zu beachten, dass es sich nicht um Beton im üblichen Sinne handelt. Es ist eher ein Mörtel, der eine kleinere Gesteinskörnung hat. Durch die Aufschäumung enthält das Material mehr Luft und ist dadurch um einiges leichter als normaler Beton.

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